Umbau- und Renovierungsarbeiten

Wegen Umbau- und Renovierungsarbeiten ist das Kloster Blieskastel bis auf Weiteres geschlossen. Die Kirche und die Kapelle sind weiterhin für die Gläubigen geöffnet. Die Gottesdienste finden wie gewohnt statt. Zu den gewohnten Zeiten können Sie das Sakrament der Beichte empfangen. Die Beichtzimmer sind zwar derzeit geschlossen, Beichtwillige können in den Beichtstühlen der Klosterkirche beichten. Bedienen Sie bitte die Beichtglocke am Seiteneingang der Klosterkirche. Es besteht auch die Möglichkeit zum Beichtgespräch in einem separaten Raum der Pilgerrast.

 

Klosterfest 2018 mit Bierpredigt eröffnet

Wie auch schon in den vergangenen Jahren wurde auch das diesjährige Klosterfest durch einen Gottesdienst um 11 Uhr eröffnet. Aber in diesem Jahr begeisterte Guardian Pater Mateusz Micek mit einer Eröffnungspredigt der besonderen Art. „Ich predige über das Bier“, hatte er im Vorbereitungsteam angekündigt. Zuerst besang er nach der Melodie des Kinderkirchenlieds „Wir feiern heut ein Fest“ das Klosterfest mit den Worten:

Wir feiern Klosterfest und trinken Bier zusammen,

Wir feiern Klosterfest, weil Gott uns alle liebt.

Herbei, herbei, wir trinken eins und zwei,

herbei, herbei, wir trinken zwei und drei.“

Diese Passage alleine brachte viele Gläubige schon zum Schmunzeln. Als er aber die eigentliche Predigt mit dem Satz begann:

„Hopfen und Malz“, da schallte es aus den Reihen der Gläubigen zurück wie aus einem Munde:

„Gott erhalt’s“.

Munter ging es mit der Predigt weiter. Pater Mateusz wusste  in Reimform zu berichten, dass das Bier 16mal in der Bibel Erwähnung findet, er streifte die Bierherstellung im Mittelalter, die die Mönche schließlich von den Hausfrauen übernahmen und fand mit dem Reim

Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft,

dem Menschen Wein und Gerstensaft.

Drum danke Gott als guter Christ,

dass du ein Mensch geworden bist

auf lustige Weise den Übergang zum hier und heute.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde der „weltliche Teil“ des Festes mit dem Fassbieranstich durch die Schrimherrin, Frau Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener, Herrn Ortsvorsteher  Hans Jürgen Trautmann und dem Guardian Pater Mateusz Micek zunftig eröffnet. Zünftig und kurzweilig ging es dann auch weiter bei Blasmusik, Speise und Trank und herrlichem Wetter, für das – nach Aussage des Vorsitzenden des Kreuzkapellen-Vereins Blieskastel Peter Kostyra – die Patres verantwortlich zeichnen, denn die haben Ja bekanntlich den besten Draht nach oben.

Bis kurz vor der Abschlussmesse um 19 Uhr hatten die fleißigen Helferinnen und Helfer alle Hände voll zu tun, sei es beim Kochen und Verkaufen der Speisen, im Kuchenzelt, im Getränkestand oder beim Abräumen vom Geschirr. Ihnen, sowie den Musikerinnen und Musikern, dem Team der Kreissparkasse Saarpfalz, dem Team der Pilgerrast, allen, die beim Auf und Abbau halfen, oder die Kreativecke gestalteten, gilt unser herzlicher Dank.

Das Klosterfest-Team

13. Blieskasteler Klosterfest

Das 13. Blieskasteler Klosterfest findet in diesem Jahr am Sonntag, 10. Juni 2018, statt. Die Schirmherrschaft übernimmt die Bürgermeisterin der Stadt Blieskastel, Frau Annelie Faber-Wegener.

Unter Leitung von Pater Mateusz trat das eingespielte Organisationsteam zusammen und stellte die Weichen für ein weiteres erfolgreiches Klosterfest. Man kann schon seit Jahren von einem Traditionsfest sprechen, für einige hat es sogar schon einen Kultstatus. Die einmalige Atmosphäre, die vielen angenehmen Begegnungen, Gespräche über Gott und die Welt, Wiedersehen mit bekannten „Gesichtern“ aber auch neue Gäste, darauf freuen sich die Patres und alle Helferinnen und Helfer und Besucher.

Das Programm wird wie in den vergangenen Jahren wieder abwechslungsreiche Unterhaltung für die ganze Familie bieten. Nach der heiligen Messe wird gegen 12:00 Uhr der traditionelle Fassbieranstich durch die Schirmherrin Annelie Faber-Wegener und den Guardian Pater Mateusz erfolgen. Im folgenden Programm unterhalten verschiedene Musikvereine und Chöre die Gäste bis zur Abendmesse um 19:00 Uhr.

Es beginnt wie in den vergangenen Jahren der Orchesterverein Lautzkirchen, der seit 2006 als „Mitbegründer“ des Klosterfestes ununterbrochen die Besucher begeistert. Auch die beliebten „Rover-von-der-Leyen“ sind seit vielen Jahren mit ihren bekannten Fahrtenliedern zum Mitsingen wieder dabei.

Für zünftige Speisen und Getränke sorgt wie immer das Klosterfest-Team gemeinsam mit dem Team von der „Pilgerrast“. So stehen Spießbraten, Leberknödel, Flammkuchen und der berühmte Klostereintopf „Bigos“ zu familienfreundlichen Preisen auf der Speisekarte. Bei der Essens- und Getränkeausgabe unterstützen wie in den letzten Jahren die Teams der Kreissparkasse Saarpfalz und des Pfarrgemeinderats Biesingen sowie viele Einzelpersonen aus verschiedenen Vereinen, Verbänden und Organisationen. Neben den üblichen alkoholfreien Getränken wird „Blieskasteler KlosterBergBier“ – gebraut von der Mallersdorfer Klosterbrauerei – frisch gezapft.

Die Organisatoren wie auch alle kuchenbegeisterten Besucher freuen sich wieder über Kuchenspenden der vielen Hausfrauen von nah und fern. Während des gesamten Festes wird eine Kinderbetreuung mit Kreativbasteln angeboten. Der Erlös des 13. Klosterfestes wird wieder in vollem Umfang der Renovierung des Klosters (Innenbereich) zu Gute kommen.

Wie im letzten Jahr veranstaltet die Stadt Blieskastel in diesem Jahr parallel den „Tag der Offenen Gartenpforte“. In der ehemaligen Stadtgärtnerei nahe dem Kloster können interessierte Bürger ganztägig den Blieskasteler Biosphärenbürgergarten besichtigen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Priesterweihe von Pater Diakon Mateusz Klosowski

Es erfüllt uns mit große Freude, dass

Pater Diakon Mateusz Klosowski

am Samstag, 2. Juni 2018, das Sakrament der Priesterweihe

gespendet wird.

 

Geboren am 16. Januar 1990 in Boleslawiec in Polen, trat er im Jahre 2009 nach seinem Abitur in den Orden der Franziskaner Minoriten Krakau ein. Nach dem Postulat und Noviziat begann er sein Theologiestudium in Krakau. Nach dem fünften Semester wechselte er für ein Semester nach Würzburg, um die deutsche Sprache zu erlernen und Vorlesungen zu besuchen. Danach setzte er sein Studium in Krakau fort.

 

2017 wurde er zum Diakon geweiht und begann sein Gemeindepraktikum in Harmeze bei Auschwitz als Projektleiter für die deutschsprachigen Gruppen. Anschließend wechselte er nach Blieskastel als Nachfolger von Pater Józef Matula.

 

Beten Sie mit uns für unseren Neupriester um Gottes Segen und um die Kraft, seine vielfältigen Aufgaben zu erfüllen. Danken wir GOTT für seine Berufung. Deo Gratias!

 

Gebet des Heiligen Vaters Johannes Paul II 

 

Herr, Jesus,

wie du einst die ersten Jünger gerufen

und zu Menschenfischern gemacht hast,

so lass auch heute ständig

deine gute Einladung erklingen:

»Komm und folge mir!«

Gib den jungen Männern und Frauen die Gnade,

dir bereitwillig auf deinen Ruf zu antworten!

Steh unseren Bischöfen,

den Priestern und den Ordensleuten

in ihrer mühevollen Seelsorgearbeit bei.

Gib Ausdauer unseren Seminaristen

und allen, die das Ideal der Ganzhingabe

in deinem Dienst zu verwirklichen suchen.

Erwecke in unseren Gemeinschaften

den missionarischen Geist.

Sende, Herr, Arbeiter in deine Ernte

und lass nicht zu,

dass die Menschheit

durch das Fehlen von Priestern,

Missionaren und Ordensleuten

zu wenig das Evangelium erfahre.

Maria, Mutter der Kirche,

Vorbild jeder Berufung,

hilf uns, dem Herrn, der uns ruft,

am göttlichen Heilsplan mitzuarbeiten,

mit »Ja« zu antworten.

Amen.

 

 

10jähriges Priesterjubiläum von Pater Mateusz

„Weiß ich eigentlich, worauf ich mich da einlasse?“ Diese so entscheidende Frage stellte sich Pater Mateusz Micek genau vor 10 Jahren, als er in seiner Heimat die Priesterweihe empfing, auf die er sich durch jahrelanges Studium und Gebet vorbereitet hatte.

Nein, er wusste nicht, was ihn alles erwarten würde: Sein Priestertum kannte Höhen und Tiefen. Freud und Leid oft dicht beieinander. Freude, wenn sich Paare kirchlich trauen lassen, und später ihre Kinder zur Taufe bringen. Aber auch Kummer und Sorgen, wenn Menschen um Rat, Trost oder Beistand bitten. Das kann manchmal auch für den Seelsorger zur Belastung werden. Der Mangel an Seelsorgern ist überall spürbar und führt zur Zusammenlegung von Pfarreien und mancherorts sogar zu Schließung von Kirchen.

Würde er diesen Schritt wieder wagen? O ja, Tenor seiner Predigt war die Dankbarkeit, die er GOTT gegenüber für seine Berufung empfindet. Diese Dankbarkeit war in seiner Predigt für jedermann spürbar. Als er sie mit dem „Amen“ beendet hatte, applaudierten ihm die Gläubigen spontan.

So sagen auch wir: Danke, Pater Mateusz, für Ihren Dienst verbunden mit der Bitte um Gottes reichen Segen für Ihre Tätigkeit als Zitat: „einfacher Arbeiter in Gottes Weinberg“. Deo Gratias für Ihre Berufung.

Andrea Weinmann

Gersheim

Fronleichnam – Das Fest des Leibes und Blutes Christi

Fronleichnam – Was wird da eigentlich gefeiert?

Anders, als es der mittelalterliche Name vermuten lässt, geht es an Fronleichnam um den lebendigen Leib Christi. Am 60. Tag nach Ostern – am zweiten Donnerstag nach Pfingsten –  feiern die Katholiken Fronleichnam, das „Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi“. Was also hat es damit auf sich, wenn die Christen die wahrhafte Gegenwart des Gottessohns in der heiligen Eucharistie feiern?

Als Brot des Lebens, als gewandelte Hostie steht Christus selbst im Mittelpunkt der prunkvollen Fronleichnamsprozessionen. Dafür steht auch der ungewöhnliche Name Fronleichnams, denn im Althochdeutschen steht „fron“ für „Herr“ und „lichnam“ für „Leib“. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Hostie: auf den ersten Blick nur eine kleine unscheinbare Oblate – doch für gläubige Katholiken wird sie durch die Wandlung im Gottesdienst zum „Leib Christi“.

Das geht zurück auf das letzte Abendmahl, als Jesus den Aposteln Brot austeilte mit den Worten „Das ist mein Leib“. Dieses Geheimnis des „heiligen Brotes“ steht auch im Mittelpunkt der feierlichen Fronleichnamsprozessionen, bei denen die Hostie in einer Monstranz durch die Straßen getragen wird.

 

Quelle: Katholisch.de 

Dort weitere Infos zu Fronleichnam

MARIA, die schönste Blume in GOTTES Garten

„MARIA, die schönste Blume in GOTTES Garten“, unter diesem Motto stand die diesjährige Kinder-Maiandacht im Kloster Blieskastel. Rund 20 Kinder waren mit ihren Eltern, Großeltern und Verwandten gekommen, um der GOTTESMUTTER die Ehre zu geben.

 

Nach der Begrüßung durch Pater Józef und dem Eröffnungsgebet waren die Kinder an der Reihe. Teresa trug Schriftlesung vor. Mamimilian, Maya, Karolina, Sophia, Marius, Teresa, Rafael und Milli gestalteten eine große Blume aus Papier. Auf jedem Blütenblatt standen Eigenschaften der Mutter Gottes, die uns in Glauben, Hoffnung und in der Liebe ein Vorbild und unsere Fürsprecherin bei GOTT ist. Danach stellte ich eine Muttergottes-Statue mit dem Jesuskind in die Mitte der Blume.

 

Es waren Kinder ganz unterschiedlichen Alters gekommen, die Kleinste noch ein Baby von 6 Wochen, das die große Schwester von 2 1/2 Jahren zur Mai-Andacht begleiten durfte, unsere Größten mit gut 10 Jahren, die teilweise noch die größeren Geschwister im „Schlepptau“ hatten. Am Schluss durften alle Kinder nach vorne kommen, um beim Lied „Maria Maienkönigin“ der Muttergottes Blumen zu bringen.

 

Mein Dank gilt allen Eltern, die ihre Kinder gebracht haben, allen Verwandten und Bekannten, die die Kinder begleitet haben und den Gläubigen, die treu jeden Abend zur Maiandacht kommen und es sich nicht nehmen ließen, auch die Kinder-Maiandacht zu besuchen. Ein ganz herzliches Dankeschön an Thomas Morawietz für die musikalische Umrahmung mit dem Akkordeon, was dieser Maiandacht einen besonderen Flair gab.

 

Ich freue mich auf die nächsten Aktionen mit unseren Kindern, der Kinderbastelecke am Klosterfest und auf die Lebendige Krippe. Wer Lust hat, bei der Aufführung der Lebendigen Krippe mitzumachen, meldet sich bitte bei Pater Mateusz. In den großen Ferien werde ich mit den Vorbereitungen beginnen.

 

Andrea Weinmann

Teamleiterin

 

Kinder-Mai-Andacht

 

 

MARIA – MUTTER JESU,

MARIA, der von GOTT selbst eine besondere Stellung gegeben wurde, MARIA, die auch uns zur Mutter geschenkt wurde.

Dies alles den Kindern kindgerecht nahe zu bringen ist Ziel der Kinder-Mai-Andacht, die dieses Mal unter dem Motto steht: „MARIA, die schönste Blume in Gottes Garten“.

Wir freuen uns, wenn möglichst viele Kinder unsere Kinder-Mai-Andacht am kommenden Freitag, 25. Mai 2018, 18 Uhr, besuchen.

Wie immer ist es eine Mitmach-Mai-Andacht. Wir wollen MARIA für die Kinder erlebbar und erfahrbar machen.

Pater Mateusz

Guadian

Mai-Andachten

Liebe Gläubige aus nah und fern,
wie laden Sie herzlich zu unseren Mai-Andachten ein:

 

Montags bis samstags: jeweils um 18 Uhr
sonntags:                                     um 15 Uhr

 

Für unsere Kinder und Jugendlichen gestalten wir am
Freitag, 25. Mai 2018, um 18 Uhr, eine Kinder-Mai-Andacht.
„O pflückt, o pflückt, ihr Kinder, die Blumen von der Au
und schmückt und schmückt die hohe, die königliche Frau.“

 

Wir freuen uns, wenn Sie zu unseren Maiandachten kommen, um gemeinsam mit uns zu beten:

 

„Hilf Maria, es ist Zeit, hilf Mutter der Barmherzigkeit“

 

Ihre Franziskaner Minoriten Blieskastel