Bericht – Blieskasteler Klosterfest

„Regen und Sturm in Böen bis zu Windstärke 5 auf der Richterskala“, so lautete die wenig vielversprechende Wetterprognose des Saarländischen Rundfunks noch am Vortag. Bei den Aufbauarbeiten, die zum Teil unter strömendem Regen stattfinden mussten, gab das Anlass zu freundschaftlichen Bemerkung Richtung Blieskasteler Brüder nach dem Motto: „Für gutes Wetter seid ihr zuständig. Ihr habt den Draht nach oben.“

 

Und dieser „Draht“ funktionierte – wie immer gut – Regnete es beim Eröffnungsgottesdienst noch heftig, ließ der Regen bis auf ein paar kleine Schauer am Nachmittag fast gänzlich nach. Fanden aufgrund der Witterung auch weniger Gläubige den Weg zum Klosterfest als sonst, zeigte sich Pater Mateusz, Guardian des Klosters und daher Hauptverantwortlicher in Sachen Klosterfest, durchaus zufrieden mit dem Besuch. Getreu dem Motto:“ Bei gutem Wetter kann ja jeder kommen“ oder „Es gibt kein schlechtes Wetter nur falsche Kleidung“ saßen die Besucherinnen und Besuchern teilweise mit zusätzlichen Regenschirmen unter den aufgestellten Pergolen.

 

Auch die Musikerinnen und Musiker der verschiedenen Vereine, des Orchestervereins Lautzkirchen, des Musikvereins Hochscheid-Reichenbrunn, des Musikvereins Blickweiler und der Rover von der Leyen scheuten das durchwachsene Wetter nicht und trugen mit ihren Beiträgen zur Kurzweil der Zuhörerinnen und Zuhörer bei, nachdem der Landrat des Saarpfalz-Kreises, Herr Dr. Theophil Gallo, gemeinsam mit Peter Kostyra und Pater Mateusz das weltliche Programm mit dem Fassbieranstich eröffnet hatte.

 

An der Kinderbastelecke herrschte den ganzen Tag geschäftiges Treiben. Mandalas wurden ausgemalt, Loomarbänder, Ketten, Ringe und Haarschmuck wurde gebastelt. Die Regenpausen nutzten die Kinder zur Teilnahme an der Klosterhof-Rallye. Die Reaktionen der kleinen Besucherinnen und Besucher reichten von; „Seid ihr nächstes Jahr wieder da?“ bis hin zu kleineren Auseinandersetzungen zwischen den Eltern, die gehen wollten, und den Kindern, die noch bleiben wollten.

 

Auch für Speise und Trank war wieder bestens gesorgt. Die selbstgebackenen Kuchen wurden bis auf den letzten Krümel verzehrt. Pater Mateusz brachte mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott an alle, die einen Kuchen für uns gebacken haben“ seinen Dank zum Ausdruck, dass wieder so viele dem Aufruf zum Kuchenspenden gefolgt waren.

 

„Ohne den ehrenamtlichen Einsatz von so vielen Helferinnen und Helfern wäre ein solches Fest nicht möglich“, sagte mir Pater Mateusz zum Abschluss. „Unser Dank gilt den vielen Unterstützern vor und hinter den Kulissen, ohne die es kein Klosterfest gäbe, besonders auch dem Vorbereitungsteam, das in wochenlanger Planung für einen reibungslosen Ablauf sorgte.“

 

Es war ein rundum gelungenes Fest, auch wenn der Himmel manchmal geweint hat. Die durchweg positive Resonanz lässt hoffnungsfroh auf das 12. Klosterfest im Jahre 2017 schauen – getreu dem Motto: „Nach dem Klosterfest ist vor dem Klosterfest!“

 

Andrea Weinmann

Gersheim

 

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