Fünfter Fastensonntag: Sechster Tag der Novene zur Vorbereitung auf Ostern

MARIA, MUTTER DES TROSTES

KREUZZEICHEN

TÄGLICHES GEBET

Heilige Maria, Mutter Gottes und Jungfrau voll der Gnade, du bist die Knotenlöserin! Mit deinen gütigen Händen nimmst du die Hindernisse weg,  die wie Knoten auf unserem Weg sind. In deinen Händen werden sie zu einem geraden Band,  zu einem Weg der Liebe Gottes. Heilige Jungfrau und Mutter,  löse die Knoten,  die wir selber durch unseren Eigenwillen zugezogen haben, und auch die Knoten, denen wir unerwartet begegnen.  Vor allem aber, löse die Knoten des Unglaubens. O Maria, Mutter des Glaubens,  lehre uns, Gott in allem zu vertrauen, nimm unsere Hände und mache sie fügsam und kraftvoll,  damit deine Hände durch unsere Hände  Friede, Trost und Hilfe bringen. Amen.

BILDBETRACHTUNG

Das Gesicht Marias strahlt Güte und Wärme aus. Ein sanftes Lächeln umspielt ihre Lippen. Den Kopf zur Seite geneigt, ist sie ganz konzentriert bei der Sache. Durch ihre Hände gleitet das Band. Sie scheint Freude daran zu haben, die Knoten darin zu lösen. Voller Liebe dient sie dem Heilsplan Gottes, der „sich erbarmt von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten“ (Lk 1,48).

Welchen Knoten will ich zur Knotenlöserin bringen?  –  STILLEGEDANKEN

„Bleibt…“ Jesu Liebe ist grenzenlos. „Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!“ (Joh 15,9). Vielen fällt es schwer, an diese Liebe zu glauben. Maria zeigt uns die Liebe und den Trost Gottes. Bitten wir Maria, die Trösterin der Betrübten, dass sich die Knoten der Traurigkeit, der Krankheit und der Selbstverschlossenheit lösen und wir fähig werden, Gottes Liebe zu empfangen und diese Liebe anderen weiter zu schenken.

GEBET

Selige Jungfrau Maria, mit neuer Dankbarkeit für deine mütterliche Gegenwart vereinen wir unsere Stimmen mit allen Generationen, die dich selig preisen. Wir feiern in dir die großen Werke Gottes, der nie müde wird,  sich voller Erbarmen über die Menschheit zu beugen, die durch das Böse betrübt und die Sünde verletzt ist, um sie zu heilen und zu retten. Nimm an mit der Güte einer Mutter diesen Akt,  mit dem wir dir uns heute gläubig anvertrauen, vor diesem deinem Bild. Wir wissen, dass jeder von uns kostbar ist in deinen Augen und dass dir nichts fremd ist von allem,  was wir im Herzen tragen. Wir lassen uns anschauen von deinem gütigen Blick und wir sehen dein tröstendes Lächeln.

Behüte unser Leben in deinen Armen: Segne und verstärke jedes Verlangen nach dem Guten, belebe und nähre den Glauben, stütze und erleuchte die Hoffnung, wecke und beseele die Liebe, führe uns alle auf dem Weg der Heiligkeit. Lehre uns deine bevorzugte Liebe für die Kleinen und Armen, für die Ausgeschlossenen und Leidenden, für die Sünder und die im Herzen Verletzten. Vereinige alle Menschen unter deinem Schutz und übergib uns deinem geliebten Sohn, unserem Herrn Jesus. Amen

Vater unser – Ave Maria – Ehre sei dem Vater

Wir danken für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Homepage.

Pater Mateusz Micek, Guardian

Vierter Fastensonntag: Fünfter Tag der Novene zur Vorbereitung auf Ostern

MARIA, FRAU VON KANA

KREUZZEICHEN

TÄGLICHES GEBET

Heilige Maria, Mutter Gottes und Jungfrau voll der Gnade, du bist die Knotenlöserin! Mit deinen gütigen Händen nimmst du die Hindernisse weg,  die wie Knoten auf unserem Weg sind. In deinen Händen werden sie zu einem geraden Band,  zu einem Weg der Liebe Gottes. Heilige Jungfrau und Mutter,  löse die Knoten,  die wir selber durch unseren Eigenwillen zugezogen haben, und auch die Knoten, denen wir unerwartet begegnen.  Vor allem aber, löse die Knoten des Unglaubens. O Maria, Mutter des Glaubens,  lehre uns, Gott in allem zu vertrauen, nimm unsere Hände und mache sie fügsam und kraftvoll,  damit deine Hände durch unsere Hände  Friede, Trost und Hilfe bringen. Amen.

BILDBETRACHTUNG

Am unteren Bildrand ist wohl eine Szene aus dem alttestamentlichen Buch Tobit dargestellt. Der Erzengel Rafael führt Tobias zu seiner künftigen Frau Sarah. Tobias hört auf den Engel und handelt nach seiner Weisung. So wendet sich für ihn und Sarah alles zum Besten. Bei der Hochzeit in Kana gibt Maria den guten Rat: „Was er euch sagt, das tut!“ (Joh 2,5).

Welchen Knoten will ich zur Knotenlöserin bringen?  –  STILLEGEDANKEN

„Handelt…“ Zu hören und dann das Gehörte in die Tat umzusetzen, braucht Mut und Entschlossenheit. „Selig seid ihr, wenn ihr das wisst und danach handelt“ (Joh 13,17). Der Herr selbst schenkt das hörende Herz und befähigt uns, seinen Willen zu tun. Bitten wir Maria, die sorgende Frau von Kana, dass sich die Knoten der Hilflosigkeit, der Trägheit und des Eigenwillens lösen und wir die Kraft empfangen, dem Wort Jesu zu folgen.

GEBET

Maria, Frau des Hörens,  lass unsere Ohren offen sein;  lass uns das Wort deines Sohnes Jesus  unter den tausend Worten dieser Welt heraushören;  lass uns auf die Wirklichkeit, in der wir leben, hören,  auf jeden Menschen, dem wir begegnen,  und besonders auf den armen, den bedürftigen  und den, der in Schwierigkeiten ist.

Maria, Frau der Entscheidung,  erleuchte unseren Verstand und unser Herz,  damit wir dem Wort deines Sohnes Jesus  ohne Zögern zu gehorchen wissen;  gib uns den Mut zur Entscheidung,  dazu, uns nicht mitreißen zu lassen,  so dass andere unser Leben bestimmen.

Maria, Frau des Handelns,  lass unsere Hände und Füße zu den anderen »eilen«,  um die Liebe deines Sohnes Jesus zu bringen,  um wie du das Licht des Evangeliums in die Welt zu tragen. AMEN

 Vater unser – Ave Maria – Ehre sei dem Vater

Quelle: www.bistum-augsburg.de/institut 

Wir danken für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Homepage.

Pater Mateusz Micek, Guardian

Dritter Fastensonntag: Vierter Tag der Novene zur Vorbereitung auf Ostern

MARIA, DIE UNBEFLECKT EMPFANGENE

KREUZZEICHEN

TÄGLICHES GEBET

Heilige Maria, Mutter Gottes und Jungfrau voll der Gnade, du bist die Knotenlöserin! Mit deinen gütigen Händen nimmst du die Hindernisse weg,  die wie Knoten auf unserem Weg sind. In deinen Händen werden sie zu einem geraden Band,  zu einem Weg der Liebe Gottes. Heilige Jungfrau und Mutter,  löse die Knoten,  die wir selber durch unseren Eigenwillen zugezogen haben, und auch die Knoten, denen wir unerwartet begegnen.  Vor allem aber, löse die Knoten des Unglaubens. O Maria, Mutter des Glaubens,  lehre uns, Gott in allem zu vertrauen, nimm unsere Hände und mache sie fügsam und kraftvoll,  damit deine Hände durch unsere Hände  Friede, Trost und Hilfe bringen. Amen.

BILDBETRACHTUNG

Über Maria schwebt der Heilige Geist in Gestalt einer Taube. Von ihm kommt das Licht. Er macht Maria ganz schön und ganz heilig. „Voll der Gnade“ nennt sie der Engel bei der Verkündigung (Lk 1,28). Sie ist ohne Sünde. Nichts in ihrem Lebensband war verknotet. Daher kann sie uns in unseren Verwirrungen und Verirrungen helfen.
Welchen Knoten will ich zur Knotenlöserin bringen?  –  STILLE

GEDANKEN – „Seid heilig…“ Wir sehnen uns nach Schönheit, Wahrheit und Glück. Die Sünde hindert uns immer wieder an einem guten und gelingenden Leben. Gott möchte uns Ganzheit und Heiligkeit schenken: „Seid heilig, denn ich bin heilig“ (1 Petr 1,16). Bitten wir Maria, die unbefleckt empfangene Jungfrau, dass sich die Knoten der Gleichgültigkeit, der Lieblosigkeit und Gottferne in unserm Leben lösen und wir durch das Wirken des Heiligen Geistes heil und heilig werden.

GEBET

Heilige und unbefleckt empfangene Jungfrau,  du Ehre unseres Volkes und aufmerksame Hüterin unserer Stadt, an dich wenden wir uns voll Vertrauen und Liebe. Alles an dir ist schön, o Maria! Kein Makel der Sünde haftet dir an. Erwecke in uns allen ein erneutes Verlangen nach Heiligkeit: In unserem Wort möge der Glanz der Wahrheit erstrahlen,

Nimm dir Zeit zur Stille im Advent

adventskranz1Liebe Leserin,

lieber Leser,

Weihnachten steht vor der Tür. Wir haben noch vier Wochen zur Vorbereitung auf das Christgeburtsfest. Vorbereitung – wie sieht die heute aus? Wird sie noch dem eigentlichen Sinn des Festes gerecht?

Weihnachtsmänner, Lebkuchen und Gebäck stehen schon im Frühherbst in den Regalen unserer Geschäfte. In unseren Orten hat ein Wetteifern begonnen, wer sein Haus am trefflichsten schmückt. Auch da haben Rentiere, Weihnachtsmänner und Sonstiges, was wenig oder garnichts mit Weihnachten zu tun hat, Einzug gehalten. Eine fragwürdige und überdenkenswerte Tradition ist das.

Wir laden Sie ein:

  • Gehen Sie die Vorbereitung auf Weihnachten doch in diesem Jahr nochmal ganz anders an. Entzünden Sie täglich die Kerze(n) am Adventskranz, kommen Sie zur Ruhe und nehmen Sie sich Zeit für ein Gebet.
  • Backen Sie mal wieder selbst Plätzchen mit Ihren Kindern und Enkelkindern.
  • Lassen Sie die Tradition des Bratapfelbackens an kalten Wintertagen wiederaufleben.
  • Holen Sie am 4. Dezember die Barbarazweige ins Haus.
  • Erklären Sie Ihren Kindern und Enkeln den Unterschied zwischen dem Weihnachtsmann und dem heiligen Nikolaus.
  • Lesen Sie Ihren Kindern oder Enkelkindern beim Schein einer Kerze Weihnachtsgeschichten vor oder lesen Sie selbst einmal wieder in der Bibel.
  • Schmücken und gestalten Sie gemeinsam ihr Haus – nicht mit Prunk und Glamour, sondern mit z.B. selbstgebastelten Weihnachtssternen

Lassen Sie es still werden, in Ihrem Herzen, damit das Weihnachtsgeschehen auch in Ihnen fußen kann, damit Friede werden kann in Ihrem Herzen. Wenn jeder von uns das beherzigt, wird die Welt ein kleines bisschen friedvoller. Dann wird wirklich Weihnachten, denn dann kommt heute -wie vor 2000 Jahren – Friede in die Welt.

Bieten wir also dem Christuskind wieder Raum, damit sein Geburtstag nicht zu einem kommerziellen Großereignis verkommt, sondern wieder zu dem wird, was es einmal war. Der Erlöser der Welt kam arm und klein in Bethlehems Stall zu Welt. Bereiten wir uns auf SEINE Ankunft vor. Nutzen wir die vierwöchige Adventszeit!

Wir wünschen Ihnen allen eine ruhige und besinnliche Adventszeit!

Für die Franziskaner Minoriten Blieskastel

Pater Mateusz Micek

Guardian

Aschermittwochsimpuls

Wie vergänglich ist unser irdisches Leben – und wie schnell kann es sein, sodass wir vor GOTT stehen? Die Nachrichten aus aller Welt machen uns diese Tatsache immer wieder bewusst. Krieg, Leid, Elend, Hunger und Tod… es vergeht kein Tag ohne solche Schreckensnachrichten. „Das ist weit weg, das betrifft mich nicht“ mag vielleicht der eine oder andere denken. Doch wie schnell kann auch uns ein Schicksalsschlag treffen? Unfall und Krankheit, vielleicht sogar der Tod. „Gedenke du bist Staub und kehrst zu Staub zurück“ mahnt heute der Priester und legt den Gläubigen das Aschenkreuz auf.

In diesen mahnenden Worten des Priesters steckt zugleich die Aufforderung an uns alle: „Lebe jeden Tag so, dass du keine Furcht haben musst, dein Leben GOTT zurückzugeben. Lebe nach SEINEM Willen, hilf, wo du gebraucht wirst, denke auch an die anderen, nicht nur an dich.“ Oder wie es der Evangelist Matthäus formuliert hat: „Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Fraß sie zerstören und wo Diebe sie stehlen, sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Fraß sie zerstören und wo Diebe sie nicht stehlen können.“ (Mt. 6, 19 + 20).

Das Jahr 2016 wurde von Papst Franziskus zum Jahr der „Göttlichen Barmherzigkeit“ ausgerufen. Die Gläubigen sind eingeladen, GOTTES Barmherzigkeit in ihrem Leben zuzulassen und besonders zu spüren. Die bevorstehenden Fastenpredigten, die von den Franziskaner Minoriten Blieskastel zum Thema „Göttliche Barmherzigkeit“ gehalten werden, sind eine Einladung an die Gläubigen, sich auf GOTTES Barmherzigkeit zu öffnen.

Die Impulse zur Fastenzeit handeln dieses Jahr von den sieben Worten JESU am Kreuz

1. „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ (Lk 23,34)
Es gibt keinen besseren Beweis für GOTTES Barmherzigkeit als die verzeihenden Worte Jesu am Kreuz, durch die er seinen Peinigern vergibt.
2. „Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“ (Lk 23,43)
Selbst dem Verbrecher, der seine Schuld bereut, vergibt GOTT die Schuld und nimmt ihn bei SICH auf.
3. „Frau, siehe, dein Sohn!“ und: „Siehe, deine Mutter!“ (Joh 19,26-27)
In seiner unendlich großen Liebe macht sich JESUS selbst unter größten Schmerzen noch Gedanken um das Wohlergehen SEINER Mutter.
4. „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ (Mk 15,34; Mt 27,46)
JESUS geht als SOHN GOTTES in die Tiefen der menschlichen Not und Verlassenheit. GOTTES Barmherzigkeit erweist sich in eben dieser Tatsache, dass JESUS „in allem uns gleich wurde – außer der Sünde (Hebr 4, 15).
5. „Mich dürstet.“ (Joh 19,28)
JESUS zerschundener Körper leidet. Kein Wunder also, dass ER Durst verspürt. Aber dürstet IHN nicht vielmehr nach unserer Barmherzigkeit? „Seid barmherzig, wie auch euer himmlischer Vater barmherzig ist.“ (LK 6,36)
6. „Es ist vollbracht.“ (Joh 19,30)
JESUS weiß, dass ER alle unsere Schuld auf sich geladen hat. Im sechsten Wort bringt er diese Tatsache zum Ausdruck. GOTTES Barmherzigkeit ist bis zu Äußersten gegangen. JESUS hat sein Blut vergossen zur Sühne für unsere Sünden, damit „alle, die an IHN glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“ (Joh 3,15).
7. „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.“ (Lk 23,46).
JESUS selbst zeigt uns, was es heißt, GOTT zu vertrauen. Sterbend lässt er sich ganz in GOTTES Barmherzigkeit fallen. Und GOTT wird IHN nicht im Tod lassen, sondern IHM die Auferstehung schenken.

Wir laden Sie in dieser Fastenzeit ein, sich von JESUS zeigen zu lassen, wie weit die GÖTTLICHE BARMHERZIGKEIT zu gehen bereit ist. Lassen Sie sich von GOTTES Barmherzigkeit umfangen. So wünschen wir allen Gläubigen, dass sie GOTTES Barmherzigkeit in dieser Fastenzeit erleben und weiterschenken dürfen. „Seid barmherzig, wie euer Vater im Himmel barmherzig ist.“- oder wie Papst Franziskus das Motto des Jahres der Göttlichen Barmherzigkeit formuliert hat: „Barmherzig wie der Vater.“ Wenn wir diese Aufforderung umsetzen, wird sie unser Leben verändern.

Pater Mateusz

Impuls zu Karfreitag

„Stellen Sie sich vor, Sie sollten die Kirche für Karfreitag mit Symbolen schmücken, die für jedermann verständlich sind. Welche würden Sie wählen?“ Diese Frage wurde mir, wie folgt, beantwortet:

 

„Wenn ich die Kirche an Karfreitag schmücken dürfte, würde ich wahrscheinlich die folgenden Symbole verwenden:

 

– Das Kreuz:  Krzyz

Was verbindet man mit dem Kreuz? Verniedlicht es die heutige Welt nicht allzu oft als bloßes Schmuckstück – in Gold, Silber, Metall oder Holz? Macht man sich eigentlich noch klar, welche Qualen damit vor 2000 Jahren verbunden waren? Unbeschreibliche körperliche Schmerzen, bis der Verurteilte endlich sterben durfte. Und Symbol der größten Schande, denn einen schmachvolleren Tod gab es nicht.

 

– Die Dornenkrone: Dornenkrone

Mit der Dornenkrone verbinde ich weitere unaussprechliche Schmerzen. Wie kann ein Mensch nur so brutal mit einem anderen umgehen und daran noch Freude empfinden? Die Bibel sagt dazu an einer Stelle: „Nachdem sie so ihren Spott mit JESUS getrieben hatten,…“ Genau das will man bezwecken: JESUS der Achtung und der Selbstachtung berauben, IHN bloßstellen, IHN zum Gespött machen.

 

– Die Nägel: Naegel

Mit Nägeln heftet man den ERLÖSER ans Kreuz. Nägel treibt man IHM durch Hände und Füße. Beim Aufrichten des Kreuzes lastet das ganze Gewicht SEINES zerschundenen Körpers auf eben diesen Nägeln, vor allem im Bereich SEINER Hände. Im Bereich der Hände laufen viele Nervenbahnen zusammen. Und eben diese Bahnen werden durch die Nägel durchbohrt. Unvorstellbare Schmerzen bereitet IHM diese Tatsache. Jeder Versuch, sich aufzurichten, um besser atmen zu können, verschlimmert noch SEINE Schmerzen an Händen und Füßen wegen der Nägel.

 

– Die fünf Wunden und eine Lanze lanze

Die Nägel verursachen vier der fünf Wunden JESU. Die fünfte Wunde wird nach JESU Tod von der Lanze verursacht, die IHM in die Seite gestoßen wird, um festzustellen, ob er auch wirklich tot ist. Zur bildlichen Darstellung von Karfreitag gehören in jedem Fall die fünf Wunden JESU und eine Lanze.

 

– Die Würfel:gra w kosci

Denn in der Schrift steht, dass die Soldaten um JESU Kleider gewürfelt haben, während ER halb nackt am Kreuz verblutete.

 

 

 

– Die Peitsche bicz rzymski

Vielleicht würde ich noch eine Peitsche auf die Altarstufen legen als Symbol für seine Geißelung.

 

 

 

– schwarzes und weißes Tuch

Alle diese Symbole würde ich auf ein schwarzes Tuch legen, Zeichen der Trauer über JESU Tod. Doch dürfte auch ein weißes Tuch, gleichsam als Rahmen, um das schwarze Tuch herum nicht fehlen. Denn ohne Tod auch keine Auferstehung. Für mich steht Karfreitag in direktem Zusammenhang mit Ostern. So darf ein Hinweis auf die Auferstehung CHRISTI, den GOTT nicht im Tod gelassen hat, nicht fehlen.“

 

Lieber Leser, wenn ich Ihnen die Frage gestellt hätte, was hätten Sie mir wohl geantwortet?

 

Pater Mateusz Micek

Impuls zum Palmsonntag 2015

Der 7. Schmerz Mariens

JESUS wird ins Grab gelegt

„Es ist nichts schlimmer für eine Mutter, als ihrem eigenen Kind ins Grab hinterher schauen zu müssen“, so sagte mir einmal eine Mutter, deren Kind gestorben war. „Hätte der HERRGOTT doch nur mich genommen, er hatte doch sein ganzes Leben noch vor sich“, auch diese Aussage einer Mutter ist mehr als nachvollziehbar. Jede Mutter will ihr Kind am Leben sehen, will sehen, wie es aufwächst, wie es selbständig wird, eine Familie gründet und vielleicht irgendwann mal selbst Kinder bekommt. Und dann nimmt das so Erhoffte mit dem Tod des Kindes ein jähes Ende.

Grablegung

Trauer, Trostlosigkeit, Verzagtheit, Zweifel bis hin zur Verzweiflung machen sich im Herzen einer guten Mutter breit. Und dieses furchtbare Gefühl der Ohnmacht. Je nach Einstellung der Mutter: Ohnmacht gegenüber dem unbeugsamen Schicksal, Ohnmacht gegenüber dieser ausweglosen Situation, Ohnmacht einem übermächtig erscheinenden GOTT gegenüber, dessen Ratschluss man nicht verstehen kann und der unter Umständen sogar an SEINER Existenz zweifeln lässt.

 

Wie verhält sich MARIA? Sie trauert wie jede Mutter. Die Bibel beschreibt ihren Schmerz mit „so groß wie das Meer…“, was wohl so viel heißt wie unsagbar groß, mit Worten nicht auszudrücken, maßlos, in seinen Dimensionen nicht vorstellbar. Aber in all ihrem Trauer, in all ihrem Schmerz hört sie nicht auf, GOTT zu vertrauen. Sie erinnert sich an das Versprechen GOTTES, das ihr durch den Engel kundgetan wurde: „Er wird groß sein und Sohn des Allerhöchsten genannt werden.“ So vertraut Maria, dass der Allerhöchste SEINEN Sohn nicht im Tode lässt.

 

Und trotzdem muss sie mit ansehen wie der Leichnam ihres Sohnes in Tücher und Binden gewickelt und in ein Grab gelegt wird. Sie ist Zeugin, dass der schwere Stein davor gewälzt wird. Und es zerreißt ihr fast ihr MUTTERHERZ. Es tut IHR weh, unsagbar weh, denn auch SIE muss lernen, ihr Liebstes los zu lassen, ja es GOTTES Ratschluss zu überlassen, der in dem Moment für sie mit Sicherheit ebenso schmerzlich war wie für eine heutige Mutter, wenn der Sarg ihres Kindes in die Erde eingelassen wird.

 

Bestattet war darin noch keiner – ein neues Grab

Josef von Arimathäa JESUS als letzte Ruhestätte gab.

Das Grab verschloss man mit einem schweren Stein,

keiner konnte so hinaus oder hinein.

 

Zwar ist MARIA vor Kummer tief gebeugt,

Zwar hat SIE  allen Grund zur Klage,

doch ist SIE  von der Allmacht GOTTES überzeugt,

ER ist der HERR über IHRE Tage.

 

So vertraut SIE selbst im Tod,

GOTT wird sein Versprechen halten,

ER wird wandeln IHRE Not

GOTT lässt seine Gnade walten.

 

Denn das Grab ist nicht das Ende

JESUS besiegte Leid und Tod,

drum falte bittend ich die Hände,

und erflehe Gnade bei GOTT

 

Amen

(Gebetstext: Andrea Weinmann)

 

 

Pater Mateusz Micek

Impuls zum 5. Fastensonntag

Der 6. Schmerz Mariens: Der Leichnam Jesu wird in ihren Schoß gelegt

Wer kennt sie nicht, die zahlreichen Darstellungen der Pieta? JESUS liegt tot in Mariens Schoß. Auch das Bildnis „Unserer Lieben Frau mit den Pfeilen“ ist eine Pieta, noch dazu eine der ältesten, die es gibt. Und jährlich kommen mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher zur Pilgerfahrt nach Blieskastel, um IHR die Ehre zu erweisen.

ULF mit den PfeilenNormalerweise wird man nicht gerne an Schmerzen und Pein erinnert. Woher kommt also die Anziehungskraft der Darstellung der Schmerzensmutter? In unserer heutigen Zeit wird nur allzu oft versucht, Kummer und Leid aus dem Alltag zu verbannen. Und doch existieren sie heute wie damals. Zwar mag sich die Art des Leidens teilweise verändert haben, doch ist es noch immer allgegenwärtig: Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit, Alleinsein im Alter oder nach einer Scheidung, Hunger und Not in den sogenannten Ländern der Dritten Welt, um nur einige zu nennen. Die Menschheit hat es also bis heute nicht geschafft, eine gute und gerechte Welt für alle zu gestalten.

Auch die GOTTESMUTTER hat sehr viel durchgemacht: Verfolgung und Exil, Kindesverlust, Kreuzweg JESU und seine Hinrichtung am Kreuz. Wer könnte also besser die Not der Menschen verstehen als gerade eben MARIA? Und so ist es nicht verwunderlich, dass gerade das Betrachten des Bildnisses der Schmerzensmutter und das betende Verweilen den so Geplagten Trost spendet.

Da ist jemand, der mitfühlt. Da ist jemand, dem man sein Herz ausschütten kann. Da ist jemand, der zuhört. Da ist jemand, dem man vertrauen darf. Da ist jemand, der einen nicht auslacht oder verurteilt. Da ist jemand, der sich kein Urteil dem Anschein nach erlaubt. Da ist jemand, der einfach nur da ist und sich die Nöte anhört. Und da ist jemand, der einen nie allein lässt und auf die Bitten hört, ja sie erhört. Davon zeugen Votivtafeln an allen Marienheiligtümern, die Gebetserhörungen der unterschiedlichsten Art bezeugen.

 

So endet der Fastenimpuls mit der gebetshaften Zusammenfassung des 6. Schmerzes Mariens:

In DEINEN Armen liegt ER nun tot,

jede Mutter kann nachempfinden DEINEN Schmerz,

ER erfüllte SEINES VATERS Gebot,

Doch DIR, heiligste MUTTER, bricht fast das Herz.

 

Tief gebeugt in Trauer und Kram

beweinst DU DEIN Liebstes, DEIN totes Kind.

JESUS liegt leblos in Deinem Arm,

DEIN Leiden gar kein Ende nimmt.

 

Tief gebeugt in manchem Leid

finden viele Trost bei der Mutter voller Schmerzen.

So kommen auch die Menschen unserer Zeit

und bitten DICH aus ganzem Herzen,

auch ihnen in ihrer Not beizustehen

und ihren Kreuzweg mitzugehen.

 

MARIA, hilf allen, die vor der Pieta flehen und bitten,

Bitte GOTT für sie durch das was DEIN SOHN hat erlitten.

 

AMEN

(Gebetstext: Andrea Weinmann)

 

 

Pater Mateusz Micek

Fastenpredigt am 4. Fastensonntag 2015

Zum vierten Mal in dieser Fastenzeit luden die Franziskaner Minoriten Blieskastel die Gläubigen zur Fastenpredigt ein, die von Pater Ernst Ziegler von den Steyler Missionaren Sankt Wendel gehalten wurde. Die Minoriten: Pater Mateusz, Pater Józef, Pater Rafael und Bruder Jakub, lauschten gemeinsam mit rund 40 Gläubigen den Ausführungen von Pater Ziegler.

P. Ernst Ziegler

Dieser erläuterte, die Kirche habe die Aufgabe, das Evangelium für die Menschen annehmbar zu machen. Daher müsse das Wort Gottes  in die Sprache der jeweiligen Zeit übertragen werden. Die Kirche sei ihrem Wesen nach missionarisch, denn JESUS habe seine Jünger mit dem Auftrag los gesandt:  Geht in alle Welt und lehret alle Völker und taufet sie auf den Namen des VATERS und des SOHNES und des HEILIGEN GEISTES.

 

Dieser Gedanke ließ auch Pater Arnold Janssen, den Ordensgründer der Seyler Missionare, seit seiner frühsten Jugend nicht los.  Doch seine Epoche war nicht besonders für den Missionsgedanken geeignet.  Der französische Spötter Voltaire sagte einmal: „Ich bin es satt, zu hören, dass 12 Männer genügt haben, um eine Religion einzupflanzen, ich habe Lust zu beweisen, dass einer genügt, um sie wieder auszurotten.“  Es ist ihm nicht gelungen.

 

Arnold Janssen lebte im Zeitalter der Monarchie und war geprägt vom Denken des Obrigkeitsstaates mit seinen autoritären Strukturen, gegen die sich erst allmählich demokratische Spielregeln durchsetzen konnten. Er war auch beeinflusst von der für die damalige Zeit charakteristischen Mentalität der ins Ghetto abgedrängten Katholiken. Zu den für die Kirche schmerzlichsten Gesetzten gehörten die sogenannten Maigesetze, die die Freiheit einschränkten.

 

Die Bischöfe lehnten jede Mitwirkung bei der Ausführung dieser Gesetze ab und untersagten dies auch ihren Priestern und Gläubigen. Deshalb wurde Priestern die Ausweisung aus dem deutschen Reich angedroht, Geldstrafen und im Falle der Nichtbezahlung Freiheitsstrafen verhängt. Von elf Bischöfen verbrachten 1874/75 fünf mehrere Monate im Gefängnis.

 

Die repressiven Maßnahmen von Seiten des Staates gegen die Kirche führten das Volk aber auch vielfach der Kirche wieder zu. Die katholische Bewegung erfasste allmählich das gesamte kirchliche Leben Deutschlands. Die alten Orden und Kongregationen zogen wieder junge Menschen an, neue wurden gegründet und boten echte Alternativen, in denen man sich selbst verwirklichen konnte.

 

Nach vielem Hin und Her, nach Entwürfen, Unsicherheiten und Bedenken von vielen Seiten entschloss sich Arnold Janssen schließlich, am 8. Sept. 1875 den Missionsorden zu gründen. Da es in Deutschland nicht möglich war, musste er über die Grenze nach Holland gehen, um seinen Gedanken zu verwirklichen. Er gründetet in Steyl seine erste bescheidene Niederlassung. Daher stammt der Name „Die Steyler“, obwohl der offizielle Name „Gesellschaft des göttlichen Wortes“ lautet, auf Latein „Societas Verbi Divini“, SVD in der Abkürzung geschrieben.

 

JESUS als das WORT GOTTES soll Fundament dieser Gemeinschaft sein, die das WORT   GOTTES in die Welt tragen will. Arnold Janssen rief noch zwei Schwesterngemeinschaften ins Leben, die sich mit den Steyler Missionaren dieser Aufgabe widmen sollen: Die Missionsschwestern, die in aller Welt ihre Aufgabe unter den Frauen übernehmen. Die Anbetungsschwestern, die im ständigen Gebet den anderen die notwendige Gnade für ihre Arbeit erflehen sollen.

 

Denn Mission ist nicht so sehr ein Werk der Organisation als der Gnade GOTTES. Die Frauen arbeiten in der Mission in Form von  Erziehung und Unterricht, Krankenpflege und Caritasdiensten, Seelsorgediensten und Katechumenat, Aufbau und Hilfe in Mütterkliniken, Krankenhäusern, Sanatorien, Waisen- und Altenheimen und Hauswirtschaftsschulen mit.

 

Nach 140 Jahren der drei Steyler Gemeinschaften zählen diese heute etwa 10.000 Mitglieder. In über 70 Ländern der Welt bieten sie ihre Dienste an. Menschen aus über 60 Nationen haben sich der SVD angeschlossen. Im Auftrag der Konstitutionen geben sie sich mit Eifer der Aufgaben hin, den Glauben dort zu verbreiten, wo er bisher noch nicht verkündet wurde.

 

Jeder soll sich entsprechend seinen Fähigkeiten einbringen und muss die Bereitschaft aufbringen, dorthin zu gehen wohin auch immer der Gerneralsuperior ihn schickt. Das Gebet für die Verbreitung des Glaubens soll von allen immer wieder gepflegt werden. Es ist die Grundlage der Arbeit, die der Orden übernommen hat.

 

Lange Jahre stellten die Deutschen und die Mitbrüder aus den Niederlanden die größte Zahl unter den Ordensangehörigen. Heute sind die Mitbrüder aus Indonesien die stärkste Gruppe und wirken selbst schon in vielen Missionsstationen. So können die Mitbrüder aus den „Missionsländern“ jetzt schon viele Aufgaben übernehmen und die Gemeinschaften in eine gute Zukunft führen.

 

Mission ist keine Einbahnstraße. Die Hauptaufgabe war immer die Arbeit in den auswärtigen Missionen. Es wurden auch jene katholischen Länder nicht ausgeschlossen, in denen die Kirche auf Hilfe von außen angewiesen war. Auch die in den Häusern Europas tätigen Kräfte leisteten ihren pastoralen Beitrag zur Kirche Europas. Aushilfen und Arbeit in Schulen, die für den Nachwuchs sorgten.

Predigt Pater Ernst

Finanzielle Unterstützung der Missionare, Pflege ihrer Gesundheit bei Heimaturlaub und schließlich Heimat sein und Pflege nach den Jahren der Arbeit, wenn sie die Kräfte verließen und Pflege und medizinischer Betreuung bedurften. Alles steht unter dem Motto, das der Stifter selbst geprägt hat. „Vor dem Lichte des Wortes und dem Geiste der Gnade, weiche die Finsternis der Sünde und die Nacht des Heidentums. Es lebe das Herz Jesu in den Herzen der Menschen.“

 

Das größte Werk der Nächstenliebe ist es doch, den Menschen den Glauben an den lebendigen Gott zu bringen, eine Hoffnung zu geben, die sonst niemand geben kann. Alle Christen sind nach ihren Möglichkeiten zur Mitarbeit berufen. Den Glauben selbst zu leben, ist der größte u schönste Beitrag, den jeder bringen kann.

 

Impuls zum 4. Fastensonntag

        5. Schmerz Mariens: JESUS stirbt am Kreuz  

Für Eltern ist es das Schlimmste, wenn ihre Kinder vor ihnen sterben müssen. Es gibt für Eltern keinen größeren Schmerz als das eigene Kind sterben zu sehen, unabhängig davon, ob es im Kindes- oder im Erwachsenenalter verstirbt. „Hätte mich doch der HERRGOTT  nur zuerst zu sich geholt“, so ist oft die Aussage der um Fassung ringenden Eltern.

Maria unter dem Kreuz

Und MARIA, die MUTTER CHRISTI, ist ganz Mensch und leidet die Schmerzen aller Eltern, die ein Kind verlieren. Doch bei IHR scheint sich der Schmerz zu multiplizieren: Denn ihr Sohn wird unschuldig zum Tod verurteilt. Er wird schuldlos gegeißelt. Er wird ohne jemals gesündigt zu haben, zum Gespött der Menschen, in dem man ihm eine Dornenkrone flicht. Nicht genug, dass er verhöhnt und ausgelacht wird, die Dornenkrone wird ihm fest in den Schädel gedrückt, damit die barbarische Folter, damit sein Schmerz, noch vergrößert wird. Er wird unschuldig zum schlimmsten, schmachvollsten und am meisten verachteten Tod, dem Kreuzestod, verurteilt. Was muss MARIA allein da schon ausgestanden haben?

Sein ganzer Körper ist mit Wunden übersät. Er leidet schon auf dem Kreuzweg die schlimmsten Qualen. Die Häscher befürchten sogar, dass er auf dem Weg verstirbt und zwingen Simon von Cyräne, JESUS beim Kreuztragen zu helfen. Auf Golgotha angekommen, schlägt man ihm Nägel in seine Hände und Füße. Waren die Qualen zuvor schon unerträglich, scheint JESUS jetzt der Ohnmacht nahe zu sein vor Schmerzen. Und doch muss er durchhalten bis zuletzt, bis sein himmlischer Vater ihn endlich erlöst.

Und MARIA begleitet JESUS auf seinem Kreuzweg. Es ist das Einzige, was sie für IHN noch tun kann. Sie leidet seine Qualen mit. Sie kann IHM nicht helfen. Machtlos steht sie dem Treiben seiner Peiniger gegenüber. Wenn man sie ließe – hätte sie lieber sofort mit JESUS getauscht, lieber selbst das Leiden erduldet, statt ihren geliebten Sohn leiden zu sehen. Aber sie ist zum Zuschauen verdammt. Für SIE ist das die schlimmste Qual, ihren Sohn leiden und am Kreuz sterben zu sehen und ihm nicht helfen zu können. Aber sie läuft nicht weg, sondern bleibt bei ihm unterm Kreuz stehen bis zum Schluss.

Auch in unserem Leben stehen wir oft vor Situationen, bei denen wir nicht mehr weiterwissen, denen wir machtlos ausgeliefert sind. Viele Gläubigen wenden sich dann an die Schmerzensmutter und finden bei IHR Trost und Halt. Sie, die die schlimmsten Schmerzen mitmachen musste, versteht uns, wenn Leid und Kummer uns niederdrücken. Darum:

 

KOMM ZU MARIA IN KREUZ UND IN LEID

MARIA HILFT IMMER UND ALLEZEIT

 

AMEN

 

 

Pater Mateusz Micek