Aschermittwoch und Aschenkreuz

Aschenkreuz

Die Asche ist das Sinnbild der Vergänglichkeit alles Irdischen, auch des Menschenlebens, und der Buße für die Sündenschuld, die den Tod in die Welt gebracht hat. Diese Asche wird bereitet aus den im vorigen Jahre am Palmsonntag geweihten Zweigen von Palm-, Oliven- oder anderen Bäumen.[1]

Sie wird vom Priester feierlich gesegnet und dann den Gläubigen mit den Worten: „Gedenke, o Mensch, dass du Staub bist und zum Staube wirst du zurückkehren!“ (Gen. 3, 19), auf das Haupt gestreut.

Ursprünglich wurden nur die öffentlichen Büßer mit Asche bestreut. Später wurde diese ergreifende Zeremonie an allen Gläubigen vorgenommen, alle sollen sich als Sünder fühlen und bekennen. Empfange dieses Aschenkreuz in heiliger Bußstimmung und mit Reue über die Sünden! Der Aschermittwoch ist ein strenger gebotener Fast- und Abstinenztag. An diesem Tag sollen katholische Gläubige nur einmal essen und ein weiteres Mal eine kleine Stärkung zu sich nehmen. Die Fastenregeln bleiben immer aktuell und bringen ein Mehr an Freude.

Geschichte

Die Tradition des Aschermittwochs existiert seit dem 6. Jahrhundert. Der Name Aschermittwoch lässt sich auf die kirchliche Bußpraxis zurückführen, bei der die Büßer ein Bußgewand anzogen und mit Asche bestreut wurden. In der alten Kirche legten diese ein öffentliches Schuldbekenntnis ab und wurden von diesem Tag bis Gründonnerstag von der Kirche, oder von der Eucharistiegemeinschaft ausgeschlossen. Ab dem 10. Jahrhundert fiel die öffentliche Kirchenbuße weg. Seit dem 12. Jahrhundert wurde die Asche aus den Palmen des Vorjahres gewonnen. Es blieb der Ritus der Aschebestreuung.

Liturgische Bräuche

Am Aschermittwoch empfangen die Gläubigen traditionell im Rahmen einer Heiligen Messe das Aschenkreuz. Die Asche ist das Symbol für die Vergänglichkeit. Streng genommen sollte die Asche für das Aschenkreuz aus dem Holz der im im Vorjahr am Palmsonntag verwendeten Palmzweige sein. Während der Auflegung des Aschenkreuzes sagt der PriesterGedenke, o Mensch, dass du Staub bist und zum Staube wirst du zurückkehren! (Gen. 3, 19). Dies ist auch ein Zeichen der Reinigung, weil früher aus der Asche die Seife hergestellt wurde.

Fasten am Aschermittwoch

Am Aschermittwoch sollen gemäß der Canones 1249-1253 des CIC alle gläubigen Katholiken ab dem vollendeten 14. Lebensjahr dem Abstinenzgebot folgen, dem Fastengebot dagegen alle volljährigen bis zum Beginn des 60. Lebensjahr.

 

Quelle: http://www.kathpedia.com/

Zum Jahr der Orden

Apostolisches Schreiben Seiner Heiligkeit Papst Franziskus

zum Jahr des geweihten Lebens

 

Liebe Frauen und Männer geweihten Lebens,

ich schreibe an euch als Nachfolger des Apostels Petrus, dem Jesus, der Herr, die Aufgabe anvertraut hat, die Brüder im Glauben zu stärken (vgl. Lk 22,32), und ich schreibe an euch als euer Bruder, der wie ihr Gott geweiht ist. Weiterlesen: Zum Jahr der Orden

Auf den Spuren des Heiligen Franziskus

Pilgerfahrt nach Assisi 30. September bis 5. Oktober 2013

„ASSISI“: schon der Klang dieses Ortes. Erst stellte ich es mir vor, dann googelte ich und besorgte mir Bücher. Tatsächlich man sieht sanfte Hügel, Berghänge voll mit dunkelgrünen Steineichenwäldern übergehend in die baumlose Gipfelzone des Monte Subasio, unten schmiegt sich das liebliche Tal an, der blaue Himmel Italiens (…),

Assisi_Panoramabild

dann das Bild:

a1

 

Ein eher unscheinbarer, kleiner Mann, in alter gar zerlumpter Kutte, barfuß, seltsamen Blick in den Augen, abstehende Ohren und Heiligenschein.
Nochmal hinsehen!
Genau er hat sie: die Male an Händen, Füssen, unter den Rippen.

 

 

 

 

Wundmale des hl. Franziskus

Er ist es: FRANZISKUS

Da will ich nun hin!

Montagmorgen 5 Uhr. Es ist kalt, aber Sterne leuchten. Wir sind zu acht. Ein Bittgebet um gute Fahrt, los geht es. 1.065 km am Stück, die teilen sich beim Fahren Pater Piotr und Bruder Jakob. Über Frankreich, Straßburg, die Schweiz, Basel, Luzern, Gotthardtunnel, dann endlich Italien, Lugano, Como, Mailand, Bologna, kurz vor Rimini abbiegen und durch Landschaften aus Bergen, Hügel, Wälder, Tälern. und immer wieder eine Brücke, noch ein alter Tunnel, Regen, Nebelbänke, es wird schon Nacht… Endlich vor der Silhouette eines Bergkammes, zwischen zwei schmalen Wolkenbändern eingerahmt unser Ziel für die nächsten 6 Tage: Assisi.

San Francesco nachts

Mit Anja werde ich immer losziehen um Assisi bei Nacht, der Ruhe, ohne den Trubel der vielen Pilger zu erkunden. Im gelben Licht der Straßenlaternen eine kleine Ahnung des Lebensgefühls des jungen Giovanni Francesco di Bernardone und auch von Chiara di Faverone di Offreduccio zu erhaschen. Was hat sie bewogen einen solchen Bruch in ihrem Leben zu vollziehen, diesen Weg ein zu schlagen. Alles aufzugeben. Beide haben dann diesen eingehalten und es geschafft andere Menschen anzustecken, mit zu reißen, zu begeistern für ihren Weg, bis heute.

Assisi bei Nacht

Kann ich dem heute auch noch begegnen? Kann es mich auch bewegen, berühren, verändern?

Franziskus Auftrag erreichte ihn auch in San Damiano, zwischen Olivenbäumen, einem Weg nach römischer Art gepflastert, imposanten, dunkelgrünen Zypressen. Man geht ihn und lässt den Lärm aus Assisis Gassen hinter sich. Er verstummt, spätestens wenn man den Vorplatz erreicht. Alle werden ergriffen, die Stimmen verfallen ins Flüstern und Ruhe greift um sich.

San Damiano

Hier hat er die Aufforderung Gottes vernommen: „Geh hin Franziskus, stell mein Haus wieder her, das wie du siehst, zu zerfallen droht.“

 Wie herrlich, dürfen wir doch erfahren, dass auch er zuerst ganz menschlich, wie wir alle, dieses Wort wörtlich genommen hat, erst mal Hand anlegte, das Kirchlein, und nicht nur dieses, mit Vaters gemopsten Mittel  wieder aufbauen lassen wollte. Nach dem Ärger mit dem Herrn Vater Pietro Bernardone und einem seltsamem Priester, der gar kein Geld annahm, taja, da hat er sich die Finger selbst schmutzig gemacht, selbst losgelegt.

Wie geht es mir, den vielen Menschen allen Alters, Nationen, mit und ohne Taufe (…) Hören wir im Trubel unserer lauten Zeit noch hin? Überhören wir die Stimme, ignorieren wir sie gar? Sind wir taub geworden, verstehen wir sie oder interpretieren wir sie, wie Franziskus, erst mal falsch? Macht es uns gar Angst, weil wir dann vielleicht Regeln beachten müssten, Gebote? Würde es uns das unfrei machen? Uns den „Spaß“ am, im Leben, in dieser Welt verderben?

Wer will das heute schon noch, wo doch jeder über sein Leben selbst allein bestimmen kann und vor allem will!

Und schließlich Franziskus war ja ein Heiliger!

Lied der Kreaturen - Sonnengesang

Aber nein, da regt sich was in mir dagegen. Ein Gedanke sagt mir, er war wie ich, wie du, wie wir alle (…) „Bau meine Kirche auf!“ Dafür braucht man in der Praxis jede Menge Steine, Ziegel, Holz, Nägel, Mörtel, Werkzeug (…) ganz viele, ganz verschiedene Einzelteile werden gebraucht, mit verschiedenen Voraussetzungen und Eigenschaften, so wie wir Menschen ebenfalls unterschiedlich sind. Alle werden gebraucht, alle sind wichtig, nichts und niemand ist besser oder schlechter. Ja, manchmal ist die Größe gefragt, dann ist ganz unabdinglich etwas Kleines von Nöten und das Große nützt rein gar nix. Manches Material muss ganz fest sein, anders biegsam oder Kleber(…) Nur zusammen, alle, ja dann kann und könnte der Wille des Vaters Realität werden. Ein großer Traum, auch heute noch, ein guter Traum mit dem Ergebnis einer guten Welt für alle. Für Mensch und Natur, so wie es für uns von Anfang an gedacht war.

Einer der Morgen hatte einen ganz besonderen Anfang. Es ist kurz vor 7:00 Uhr, es geht Richtung Basilica San Francesco, durch die Unterkirche hinab zur Krypta. Nachträglich zwar hinzugefügt, aber klein und klar. Rötliche, raue, roh behauende Steine, schlichte Holzbänke. Ich glaube das hätte Franziskus gefallen. Mit der Größe geht es mir ähnlich, zwar in der Art total anders als unsere kleine Wallfahrtskapelle, aber das Gefühl der Nähe ist auch hier besonders. Nun hatten wir die Ehre genau an diesem besonderen Ort die morgendliche Eucharistie, mit und durch Pater Piotr selbst, feiern zu dürfen. Man kann es nicht beschreiben, man kann es nur erleben und das durfte ich.

La Tomba St. Francesco

Wir hatten auch eine besondere Führung in der Basilika San Francesco mit Bruder Thomas Freidel. Seine Ausführungen waren sehr anschaulich, so gut begreifbar. Sein Buch mit dem Titel „…verkündet aller Kreatur…“ hab ich mit nach Hause genommen um mir seine Worte immer wieder ins Gedächtnis rufen zu können.

Sann Francesco und Reiter

 

Wir sind auch unter anderen ins Rietital gefahren, dort hat Franziskus auch den Brauch der lebendigen Krippe zum ersten Mal gefeiert. Wir haben eine herrliche Messe unter freien Himmel gefeiert, die den Abschluss fand mit den Kanonenschüssen die, die Feier zum Transitus des hl. Franziskus eröffneten, als sei es abgesprochen. Es war schon der 3. Oktober.

Wir sind zur Portiuncula gefahren, an die wir aber an diesen Tag nicht ran kamen, da zum einen die erwähnte Feier war und die Menschenmenge so groß, auch waren bereits die Vorbereitungen zum Besuch von Papst Francesco im vollem Gange.

Transitusfeier in Portiunkula

Der Tag darauf war ganz im Zeichen von Papa Francesco, ich hatte keinerlei Vorstellung, aber er ist ein wahrlich beeindruckender Mann. Vereinbart viele wundervolle Eigenschaften, Ausstrahlung wie Warmherzigkeit, Offenheit u.v.m., ich glaube man darf noch Einiges von ihm erwarten.

[youtube bOiz9tnwaiw]

Wir sind viel gelaufen, wie an allen Tagen, haben helle, freudige Begeisterung erlebt. 

Olivenhainchen

Schon war der Tag der Abreise, so schnell war die Zeit verflogen, wir haben doch noch Gelegenheit bekommen in die Portiuncula zu kommen, auch hier das Geschenk der Ruhe, durch die frühe morgendliche Zeit, der Regen tat vielleicht das seine noch dazu. So konnten wir unsere Meditation dort halten. Meine Gedanken waren vielfältig, meine Gefühle,  meine Gebete, meine Bitten auch.

Hl. Maria von den Engeln

Ich habe einen Teil meines Herzes dort gelassen und wünsche mir, genau wie all die Brüder, die von dort auszogen sind um die Botschaft in Namen Franziskus zu verkündigen, dass ich wieder kehren kann in die Portiuncula, nach Assisi, nach Carcerie. Ja, und natürlich an all die anderen Orte, die ich jetzt zu erwähnen vergessen, ausgelassen habe und die, die ich nicht gesehen habe und am liebsten in der gleichen Begleitung!

Eingangstor derBasilika

 

Aber viel wichtiger die Erkenntnis:

Die Tür ist offen!

Gott wartet auf uns.

 

 

Nacht in Assisi

 

Beatrix Schons

 

 

Gedanken zum Tod des heiligen Franziskus

Im Anschluss an den Rosenkranz um 18 Uhr feiern wir „Transitus“, die Todesfeier des  heiligen Franziskus, wurde sonntags in den Eucharistiefeiern bekannt gegeben. „Transitus“, dieses Wort lies mich aufhorchen. Aus meinem Lateinunterricht wusste ich, dass die Übersetzung „Todesfeier“ keine wörtliche Übersetzung war. So schlug ich nach. „Transitus“ bedeutet „Übergang, Durchgang“. Ist das nicht eine viel schönere Art, den Tod zu beschreiben, der für uns Übergang zum ewigen Leben ist?

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„Transitus“ – ich hatte bisher noch nie an einer solchen Feier teilgenommen. Warum nicht einmal der Einladung folgen und die Todesfeier miterleben? So fuhr ich nach Blieskastel, um an der Gedenkfeier für den heiligen Franziskus teilzunehmen. Eine ungewohnte, aber angenehme Atmosphäre empfing mich, als ich die Klosterkirche betrat. Die Kirche war verdunkelt. Da saßen circa 20 Gläubige in den Bänken verteilt. Jeder hatte ein Liedblatt und ein Teelicht. Die Stimmung, die mich umfing, erinnerte mich unwillkürlich an die Osternachtfeier, in der die Gläubigen ebenfalls in der abgedunkelten Kirche nur im Schein der Kerzen Christi Auferstehung feiern.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Pater Mateusz nahm die Gläubigen mit in die letzten Stunden des heiligen Franziskus. Er zitierte dabei aus dem Großen Franziskusleben nach Bonaventura. Tief ergriffen berichtete er von den letzten Stunden seines Ordensgründers, der im Alter von nur 45 Jahren verstarb. Selbst in seiner Todesstunde galt die Sorge des Heiligen seinen Brüdern. Er hatte die Hände in Kreuzform über die Brust gefaltet und segnete diese, damit sie Versuchungen und Prüfungen bestehen sollten. Die Vögel, denen er mit so viel Liebe und Hingabe gepredigt hatte, flogen in ungewöhnlichen Formationen über seine Todesstätte.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nach der Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer, die von Pater Józef vorgetragen wurde,  folgte die ergreifende Predigt von Pater Mateusz, die mit dem Testament des Heiligen Franziskus begann: „Der Herr gab mir, Bruder Franziskus, ein Leben der Buße in folgender Weise zu beginnen. Denn als ich mich noch in Sünden befand, da schien es mir bitter zu sein, die Aussätzigen auch nur anzublicken. Und der Herr führte mich zu ihnen und ich zeigte ihnen Erbarmen. Und als ich sie verließ, da wurde das, was mir zunächst bitter zu sein schien, in Süßigkeit von Seele und Leib verwandelt.“

Seine Predigt auf diesen Anfang des Testaments des Heiligen Franziskus aufbauend, berichtete Pater Mateusz von dessen Bekehrung:  Als reicher junger Mann auf einem Pferd reitend  sieht er einen Aussätzigen. Er wendet sich nicht wie sonst angeekelt ab. Irgendetwas drängt ihn, vom Pferd zu steigen und den Aussätzigen zu küssen. Als er wieder sein Pferd besteigt und sich noch einmal zu dem Aussätzigen umdreht, ist dieser verschwunden. Franziskus erkennt, dass er JESUS geküsst hat, eine Begegnung, die sein Leben verändert.

In allem, was Franziskus tut, versucht er,  diesen göttlichen Kuss an die Geschöpfe weiterzugeben, die er alle als seine Brüder und Schwestern ansieht. Die tiefste Christusverbundenheit findet er in der Liebe zur Seele seines Nächsten. Denn er sagt sich: Ich kann nicht ein Freund CHRISTI sein, wenn ich nicht die Menschen liebe, für die er sein Leben gab. Und eben dieser CHRISTUS lässt dem heiligen Franziskus eine besondere Gnade zuteil werden, in dem er ihm seine Wundmale einbrennt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Tiefe Ergriffenheit prägte die Atmosphäre in der Kirche, als die Gläubigen sangen: „Franziskus, arm und niedrig, geht reich zum Himmel ein.“ Das Loblied „Laudato si“, durfte bei der Todesfeier des heiligen Franziskus genauso wenig fehlen wie „Singt vereint mit frohen Chören St. Franziskus Ehr und Lob“ und als ein weiteres Vermächtnis des Heiligen, das den Abschlussakzent setzte, sein weltberühmter „Sonnengesang“.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nach der Andacht hatte ich Gelegenheit, mir die schlichte Dekoration des Chorraumes näher zu betrachten, ein einfacher, unspektakulärer Kirchenschmuck, dem Anlass angemessen. Vorm Altar lag ein einfacher Habit mit weißem Zingulum, das bei jedem Franziskaner 3 Knoten enthält: Sie symbolisieren die Gelübde, die die Brüder in Gedenken an ihren Ordensgründer ablegen: „Keuschheit, Armut und Gehorsam“. Auf dem Habit standen fünf größere Teelichter, die die Wundmale symbolisieren sollten, die JESUS selbst dem heiligen Franziskus eingebrannt hat.

Die Todesfeier für den Heiligen Franziskus – ein ergreifendes Erlebnis, das mir durch das Vorlesen der schriftlich fixierten Zeugenaussagen einen Menschen näher gebracht hat, der schon fast 800 Jahre tot ist. Ich durfte einen Menschen kennenlernen, der ein von GOTT erfülltes, begnadetes Leben führen durfte und ein Vorbild für uns alle – nicht nur für seine Brüder – sein sollte.

Andrea Weinmann

Gersheim

 

Nachruf zum Klosterfest 2013

Freude_2

„Liebe Leute, zum Klosterfeste
erwarten wir wieder viele Gäste“,
so habe ich Pater Piotr vernommen,
„es müssen einige Kuchen zusammenkommen.
Backt einen Kuchen, spendet ihn gern.
Ihr tut etwas Gutes für GOTT, unseren Herrn.

Bigosteam
Die Kreuzkapelle wird innen renoviert,
da ist Eure Spende gut investiert.“

Orchester_7

 

Alles im BlieckUnd wie man Herrn Peter Kostyra kennt,
war er wieder ganz in seinem Element
und trommelte seine Mannschaft zusammen,
so dass zahlreiche Helferinnen und Helfer kamen.

Beratung
Es wurde gebohrt, geschraubt und gehämmert,
bis irgendwann der Abend dämmert.
Es wurden Zelte aufgebaut,
Zeltgarnituren wurden verstaut,
damit man in der Sonne nicht so schwitzt
und möglichst jeder im Schatten sitzt.

Freude

Die heilige Messe stand am Anfang,
die heilige Messe bildete den Ausklang

[youtube vLepxDyYdNU]

und rahmte so das abwechslungsreiche Programm ein,
denn bei Speisen, Bier und Wein
verging die Zeit grad wie im Flug.

Gottesdienst
Die Kinder kamen auch zum Zug
und waren durchaus zu begeistern
mit Gläsern und Transparentpapier Teelichter zu kleistern.

Zur heiligen Messe zogen wir mit den Teelichtern ein,
um bei „Vater unser“ dabei zu sein.

Schöne Rasseln bastelten wir
aus Klopapierrollen und Geschenkpapier.
Und zogen uns Kostüme an,
sangen die Vogelhochzeit dann,
und beim fröhlichen Fi-di-ra-la-la
erklang dann die Rasselschar.

Damit es nicht nur recht schön klingt,
wurden die Kinder auch geschminkt.

Schminke_1Schminke_2Schminke_4
Schminke_5

Claudia – in gekonnter Manier
bereitete den Kindern viel Plaisir
und verwandelte sie gekonntem Pinselstrich,
in Blumenkinder, Vampire und Wellensittich.

 

 

 

Freunde und Gönner aus nah und fern
kamen auch in diesem Jahr wieder gern.

Hallo
Viel zu schnell verging die Zeit.
Hoffentlich steht auch im nächsten Jahr ein Team bereit,
damit das Fest wieder gut gelingt
und so vielen Christen Freude bringt.

Franziskanische Jugend

Die Kreuzkapelle zu erhalten,
eine gemeinsame Aufgabe der Jungen und Alten.

Rover von der Leyen_3
Ich fände es wünschenswert und schön,
könnten auch die nachfolgenden Generationen
in die Kreuzkapelle geh’n,
um dort in ihren Sorgen und Nöten
zu unserer Gnadenmutter zu beten.

Prost

Andrea Weinmann

Eine Idee zum Fronleichnamsfest

DSC03765

„Um 9 Uhr ist an Fronleichnam keine Heilige Messe, da die Patres in den umliegenden Dörfern bei den Fronleichnams-Prozessionen aushelfen“, so wird in jedem Jahr die Gottesdienstordnung im Kloster Blieskastel verlesen. Und, ich finde es gut, dass Dank des Einsatzes der Blieskasteler Patres die Fronleichnams-Prozessionen im Umkreis stattfinden können. Ganze Teams von freiwilligen Helferinnen und Helfern arbeiten Hand in Hand, um die Altäre, Häuser und Straßen zu schmücken. Eine wirklich schöne Tradition zu Ehren des Allerheiligsten Sakramentes des Altares.

Aber: Hat das Kloster eine Unterstützung bei den Vorbereitungen zu Fronleichnamsfest?
Und siehe da: Eine Idee war geboren und ließ mir keine Ruhe mehr. Deshalb fragte ich nach und rannte bei Pater Mateusz sofort offene Türen ein. Blumenteppich? Vielleicht problematisch, wenn wir nur wenige sind und wir kurzfristig wahrscheinlich nicht genügend Blumen zusammenkriegen. Also musste eine längerfristige Lösung her.

DSC03776

Wie ich ausgerechnet auf Sägespäne kam, kann ich gar nicht so genau sagen. Jedenfalls kaufte ich mir Textilfarbe und begann auszuprobieren, ob man damit auch Späne färben kann. Das Resultat war verblüffend, die Farbe jedes Mal aufs Neue eine Überraschung. Die Herstellerfirma „Simplicol“ sponserte uns auf meine Anfrage hin die Farben. Die Späne wurden uns kostenlos von der Firma Becher in Blickweiler zur Verfügung gestellt. Also: Ran an die Arbeit.

DSC03748

Sieben Wochen vor Fronleichnam begannen Pater Mateusz und ich mit dem Färben. Und das Wetter wollte nicht mitspielen, so dass sich das Trocknen der Späne fast noch schwieriger gestaltete als das Färben. Da man vom Teppich auch etwas sehen sollte, hatten wir die Idee, die Motive auf Spanplatten aufzutragen und die Sägespäne mit Kleister darauf festzukleben. Das war leichter gesagt als getan, insgesamt zwei Wochen lang war einer von uns beiden mindestens zwei Stunden lang mit Kleben, abföhnen, wieder überkleben beschäftigt.

DSC03761

Die Franziskanische Jugend sah die vielen Späne, die überall im Gruppenraum verteilt auf dem Boden und auf den Tischen lagen. „Wozu braucht Ihr die?“ war die Frage. Ich erklärte es kurz und bot spontan an, dass die Jugendlichen gerne helfen dürfen, am Abend vor Fronleichnam noch einen großen Teppich im Chorraum zu legen. Und siehe da: Das Interesse war geweckt und die Jugendlichen hielten Wort. So kamen Mendy, Nicole, Lea und Matthias, der zuvor schon im Garten seines Opas unter dessen fachkundiger Anleitung Pfingstrosen und Farn geschnitten hatte. Unser Team fand in Mendys Mutter Daniela und in Bruder Jacob tatkräftige Unterstützer.

DSC03762

Da im Altarteppich schon die Fronleichnams-Symbole – Kelch, Hostie, Taube, Auge Gottes, Brot, Ähren, Trauben und Fisch verarbeitet waren, machte mir Pater Piotr den Vorschlag, ich möge in den Teppich der franziskanischen Jugend Symbole aus dem Sonnengesang von Franz von Assisi einarbeiten. So sind auf diesem Teppich Sonne, Mond, Sterne, die Erde und Blumen zu sehen. Zentraler Punkt dieses Teppichs bildet das als Monstranz dargestellt „Tau“ mit der Hostie in der Mitte.

DSC03769

Es hat mich erfreut, zu sehen, mit welchen Eifer die Jugendlichen bei der Sache waren, um die auf Packpapier aufgetragenen Motive mit den Sägespänen auszulegen. Alle blieben, bis der Teppich endgültig fertig war und waren begeistert von dem Ergebnis. „Die Arbeit hat sich gelohnt.“ oder „Schade, dass der Teppich so schnell wieder entfernt wird“, waren die Reaktionen der franziskanischen Jugend, als sie kurz vor Mitternacht, nach fast fünf Stunden Arbeit, ihr Werk bestaunten.

DSC03771
Ich hoffe, ich konnte mit dieser Aktion einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass die Tradition des Legens von Fronleichnamsteppichen nicht ausstirbt. Ich würde mich freuen, wenn ich auch im nächsten Jahr – vielleicht wieder mit unserer franziskanischen Jugend zusammen – die Klosterkirche Blieskastel mit Fronleichnamsteppichen schmücken dürfte.

Andrea Weinmann

Innenrenovierung der Kreuzkapelle hat begonnen

Am Dienstag, den 16. Mai 2013 hat sich die Gnadenkapelle in Blieskastel in eine Baustelle verwandelt, die Innenrenovierung hat begonnen.

Abbau des Altars_1

Zuerst wurde die Kapelle durch die Mitbrüder ausgeräumt: Der Hochaltar mit der Figur Unserer Lieben Frau mit den Pfeilen wurde zusammen mit dem Konservator im Altarraum der Wallfahrtskirche aufgestellt. Die Sitzbänke wurden ebenfalls dort untergebracht.

ULF mit den Pfeilen in der WK

 

aufbau des altares

 

ULF mit den Pfeilen und Pater Mateusz

 

Maria in der Wallfahrtskirche_1

 

Die Orgel wurde von der Firma Mayer eingehaust, damit kein Staub in das Instrument eindringen kann.

Verpackte Orgel

Am Donnerstag, den 23. Mai, wurde dann mit dem Gerüstbau begonnen.

Gerüstbau

 

Gerüstbau_1

Nach den vorbereitenden Arbeiten begann die Firma Derix mit der Restauration der Fenster.

Kunstfenster abtransportiert

 

Ohne Kunstfenster

Diese wurden zur Firma gebracht, wo sie überarbeitet werden. In der Kapelle werden neue Halterungen für die Fenster eingebaut, in die dann die restaurierten Fenster eingebaut werden. Diese Arbeiten werden die Zeit bis Anfang Juli in Anspruch nehmen.

Über alle weiteren Arbeiten werde ich Sie auf dem Laufenden halten.

Bei diesem Projekt engagieren sich besonders Pfarrer Kast, Architeckt Wack, der Denkmalschutz und der Kreuzkapellenverein.

Die Innenrenovierung der Kapelle soll nach den aktuellen Plänen Ende September 2013 abgeschlossen sein.

Helfen Sie mit!

Simolisch der Heilige Geist

Die Sache Jesu braucht Begeisterte…

Pfingstschmuk des Altares

Jesus lässt uns auch nach seinem Fortgang aus dieser Welt nicht allein; er verheißt uns den Heiligen Geist als Beistand, der uns den Rücken stärkt. Wir dürfen dieses guten Geistes Gottes gewiss sein.  Die Zusage Jesu gilt: „Ich werde euch den Beistand senden, den Heiligen Geist“ (Joh 15, 26). Er erleuchtet die Augen unseres Herzens, damit wir fähig werden, Werte und Ziele zu sehen, die anderen verborgen bleiben.

Möge das Pfingstfest nicht nur ein schöner Erinnerungstag an ein außergewöhnliches Ereignis vor 2ooo Jahren bleiben, sondern möge dieses Pfingstfest auch heute Wirklichkeit werden!

Wir wünschen Ihnen und Euch frohe und gesegnete Pfingsten durch das ganze Jahr!

Einladung zum Klosterfest 2013

Klosterfest_Plakat_2013

 Zum achten Mal laden wir Sie ein,

bei unserem Klosterfest zu Gast zu sein.
Der Erlös wird der Renovierung der Heilig-Kreuz-Kapelle zu Gute kommen,
schon in den vergangenen Jahren haben zahlreiche Vereine teilgenommen,
um ein abwechslungsreiches Programm zu gestalten,
so können Sie sich auch dieses Mal bestens unterhalten.
Und für unsere kleinen Gäste
bieten wir eine Bastelecke an unserem Feste.

Es weiß jeder auf der Welt,
dass Essen und Trinken Leib und Seele zusammenhält.
Zum Mittagstisch wird „Bigos“, Spießbraten, Flammkuchen und Rostwurst serviert.
Haben Sie unseren selbst gebackenen Kuchen schon probiert?
Hoffen wir, dass der Himmel nicht weint
und auch dieses Mal die Sonne scheint.

Ein solches Fest kann nur gelingen,
wenn sich viele ehrenamtlich einbringen.
Im Voraus ein herzliches Dankeschön.
Wir freuen uns alle, Sie wieder zu seh’n.

Im Namen des ORGA-Teams

Pater Piotr
Guardian

 

Presse-Info

8. Blieskasteler Klosterfest am Sonntag, 9. Juni 2013

(km) Nach dem tollen Erfolg des Blieskasteler Klosterfests in den letzten 7 Jahren sind die Vorbereitungen für das 8. Klosterfest am 9. Juni in vollem Gange. Das eingespielte Organisationsteam rund um Peter Kostyra vom Kreuzkapellenverein zeigt sich sehr zuversichtlich, dass auch die Neuauflage des Festes ein großer Erfolg wird. So wurden aus der Erfahrung der früheren Feste zahlreiche Verbesserungen beschlossen.

Wie in den vergangenen Jahren haben sich auch dieses Jahr wieder Blieskasteler Vereine, Organisationen und Einzelpersonen in Arbeitsgruppen zusammen gefunden. Trotz gestiegener Preise für Getränke, Energie usw. ist es ein wichtiges Ziel, den Gästen zünftige Speisen und Getränke zu familienfreundlichen Preisen anzubieten. Natürlich sind die Organisatoren wieder sehr dankbar für großzügige Kuchenspenden.

Die Schirmherrschaft übernimmt in diesem Jahr Gerd Bitsch, Senior-Chef der Bliesgau-Garage, Blieskastel. Auch Pater Piotr und seine Mitbrüder vom Wallfahrtskloster freuen sich bereits auf die Neuauflage des Klosterfestes. Für sie sei es nicht entscheidend, wie viel Geld dabei erwirtschaftet wird: ,,Uns ist es sehr viel wichtiger, dass die Menschen überhaupt zum Kloster kommen und die tolle Atmosphäre erleben“.

Das Programm verspricht wie in den vergangenen Jahren eine abwechslungsreiche Unterhaltung für die ganze Familie. Nach der Heiligen Messe wird gegen 12 Uhr der Schirmherr Gerd Bitsch gemeinsam mit Peter Kostyra das Fest eröffnen. Im folgenden Programm unter-halten verschiedene Musikvereine, Chöre und Volkstanzgruppen die Gäste bis zur Abend-messe um 19 Uhr.

Für zünftige Speisen und Getränke sorgen wie immer das Klosterfest-Team gemeinsam mit Familie Born von der „Pilgerrast“. So stehen Spieß-braten, Leberknödel, Flammkuchen und der berühmte Klostereintopf „Bigos“ auf der Speisekarte. Neben den üblichen alkoholfreien Getränken wird „Blieskasteler KlosterBergBier“ – gebraut von der Mallersdorfer Klosterbrauerei – frisch gezapft. Der Erlös soll wieder in vollem Umfang der Renovierung der Kreuzkapelle zu Gute kommen.
Während des gesamten Festes steht den Besuchern die „Pilgerrast“ offen.