KLOSTERFEST 2017 – Schön war’s

„Und für das Wetter seid ihr zuständig“, sagte der Vorsitzende des Vorbereitungs-Teams Peter Kostyra zu Pater Mateusz bei der letzten Sitzung vor dem diesjährigen Klosterfest. Und wie gut dieser Draht nach oben ist, stellten die Franziskaner Minoriten Blieskastel zum wiederholten Mal unter Beweis. Schienen sich an den Vortagen alle Schleusen des Himmels zu öffnen, denn es goss teilweise in Strömen, gab es am Sonntag Sonne pur mit Temperaturen um 30 Grad Celsius.
 
Etwa 1000 Besucherinnen und Besucher aus nah und fern waren gekommen, um sich kulinarisch und musikalisch verwöhnen zu lassen und den guten Zweck zu unterstützen. So ist der Reinerlös wieder für die Renovierung des Klosters und der Gnadenkapelle bestimmt. Begonnen hatte das Fest traditionell mit dem 11-Uhr-Gottesdienst. Um 12 Uhr folgte der Fassbieranstich durch den Schirmherrn, den Pfarrer der protestantischen Kirche Blieskastel, Matthias App, den Guardian des Klosters, Pater Mateusz Micek, den Vorsitzenden des Kreuzkapellenvereins Peter Kostyra und den Ortsvorsteher von Blieskastel-Mitte Hans-Jürgen Trautmann.
 
Durch das Programm führte Hans-Jürgen Trautmann der die mitwirkenden Vereine, den Orchesterverein Lautzkirchen, den Musikverein Hochscheid-Reichenbrunn, und die Blieskasteler „Rover von der Leyen“ ankündigte. Die Kinder-Kreativ-Ecke fand bei zahlreichen Kindern jeden Alters, Eltern und Großeltern guten Anklang, durfte man doch kostenlos Kerzen verzieren, Armbänder basteln und Mandalas ausmalen.
 
Gegen Abend wurden die sommerlichen Temperaturen erträglicher, sodass noch zahlreiche Besucherinnen und Besucher auch nach der Abendmesse auf dem Fest blieben. „Es war wieder ein schönes Fest“, so war übereinstimmend die Resonanz.
 
„Unser Dank gilt dem Vorbereitungs-Team um Peter Kostyra, den zahlreichen Kuchenspendern, den Helferinnen und Helfern vor und hinter den Kulissen, den Bediensteten der Kreissparkasse Saarpfalz, Elmar Becker und Team von der Pilgerrast, allen Musikanten und allen Besucherinnen und Besuchern des Klosterfestes. Ohne sie wäre das Klosterfest nicht das, was es ist“, sagte mir Pater Mateusz, als er beim Abbauen der Zelte und Zeltgarnituren half.
 
Andrea Weinmann
Gersheim
 

Bericht – Blieskasteler Klosterfest

„Regen und Sturm in Böen bis zu Windstärke 5 auf der Richterskala“, so lautete die wenig vielversprechende Wetterprognose des Saarländischen Rundfunks noch am Vortag. Bei den Aufbauarbeiten, die zum Teil unter strömendem Regen stattfinden mussten, gab das Anlass zu freundschaftlichen Bemerkung Richtung Blieskasteler Brüder nach dem Motto: „Für gutes Wetter seid ihr zuständig. Ihr habt den Draht nach oben.“

 

Und dieser „Draht“ funktionierte – wie immer gut – Regnete es beim Eröffnungsgottesdienst noch heftig, ließ der Regen bis auf ein paar kleine Schauer am Nachmittag fast gänzlich nach. Fanden aufgrund der Witterung auch weniger Gläubige den Weg zum Klosterfest als sonst, zeigte sich Pater Mateusz, Guardian des Klosters und daher Hauptverantwortlicher in Sachen Klosterfest, durchaus zufrieden mit dem Besuch. Getreu dem Motto:“ Bei gutem Wetter kann ja jeder kommen“ oder „Es gibt kein schlechtes Wetter nur falsche Kleidung“ saßen die Besucherinnen und Besuchern teilweise mit zusätzlichen Regenschirmen unter den aufgestellten Pergolen.

 

Auch die Musikerinnen und Musiker der verschiedenen Vereine, des Orchestervereins Lautzkirchen, des Musikvereins Hochscheid-Reichenbrunn, des Musikvereins Blickweiler und der Rover von der Leyen scheuten das durchwachsene Wetter nicht und trugen mit ihren Beiträgen zur Kurzweil der Zuhörerinnen und Zuhörer bei, nachdem der Landrat des Saarpfalz-Kreises, Herr Dr. Theophil Gallo, gemeinsam mit Peter Kostyra und Pater Mateusz das weltliche Programm mit dem Fassbieranstich eröffnet hatte.

 

An der Kinderbastelecke herrschte den ganzen Tag geschäftiges Treiben. Mandalas wurden ausgemalt, Loomarbänder, Ketten, Ringe und Haarschmuck wurde gebastelt. Die Regenpausen nutzten die Kinder zur Teilnahme an der Klosterhof-Rallye. Die Reaktionen der kleinen Besucherinnen und Besucher reichten von; „Seid ihr nächstes Jahr wieder da?“ bis hin zu kleineren Auseinandersetzungen zwischen den Eltern, die gehen wollten, und den Kindern, die noch bleiben wollten.

 

Auch für Speise und Trank war wieder bestens gesorgt. Die selbstgebackenen Kuchen wurden bis auf den letzten Krümel verzehrt. Pater Mateusz brachte mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott an alle, die einen Kuchen für uns gebacken haben“ seinen Dank zum Ausdruck, dass wieder so viele dem Aufruf zum Kuchenspenden gefolgt waren.

 

„Ohne den ehrenamtlichen Einsatz von so vielen Helferinnen und Helfern wäre ein solches Fest nicht möglich“, sagte mir Pater Mateusz zum Abschluss. „Unser Dank gilt den vielen Unterstützern vor und hinter den Kulissen, ohne die es kein Klosterfest gäbe, besonders auch dem Vorbereitungsteam, das in wochenlanger Planung für einen reibungslosen Ablauf sorgte.“

 

Es war ein rundum gelungenes Fest, auch wenn der Himmel manchmal geweint hat. Die durchweg positive Resonanz lässt hoffnungsfroh auf das 12. Klosterfest im Jahre 2017 schauen – getreu dem Motto: „Nach dem Klosterfest ist vor dem Klosterfest!“

 

Andrea Weinmann

Gersheim

 

Grußwort des Schirmherren Landrat Dr. T. Gallo zum 11. Klosterfest

Grußwort

Theophil Gallo1

Die Kreuzkapellenstiftung lädt am zweiten Junisonntag zum 11. Klosterfest ein. Klostergarten, Klosterhof, Klosterkirche und Heilig-Kreuz-Kapelle werden am 12. Juni zu Orten der Begegnung und des Dialogs.

Es ist ein  Anliegen der Kreuzkapellenstiftung und der Ordensgemeinschaft, die Klostertüren zu öffnen und dies nicht nur im Jahr der Barmherzigkeit mit der „Heiligen Pforte“. Die Franziskaner Minoriten haben den Klosterberg in seiner Spiritualität wiederbelebt. Die Idee, das Klosterfest in diesem Refugium der Bescheidenheit und Einfachheit gemeinsam zu feiern, gibt auch den Festbesucher_innen neue Impulse und dies außerhalb der Gottesdienstzeiten. Im Zentrum des Ordenslebens steht der Leitsatz „pax et bonum – Friede und Heil“. Dies ist aktueller denn je.

Als Landrat des Saarpfalz-Kreises freut es mich, auf eine Gemeinsamkeit mit unserem polnischen Partnerlandkreis Przemysl in Ostpolen hinweisen zu können. In Kalwaria Pacławska unweit von Przemysl lebt eben diese Franziskaner Minoriten-Gemeinschaft in einem Kloster, das 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt wurde. Kalwaria Pacławska ist ein sehr beliebtes Fleckchen polnischer Erde, das sich zu besuchen lohnt.

Das Blieskasteler Kloster lässt die Traditionen vergangener Jahre wie die der Maiandachten wieder aufleben und ist zunehmend gefragt bei Menschen jeden Alters, bei Familien und Kindern, aber auch bei Alleinstehenden. Diese Entwicklung unterstreicht das beliebte Klosterfest, das mittlerweile in der Region als Kulturfest geschätzt ist. Für die Organisation danke ich neben den Patres und dem Ordensbruder auch den  vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die das Klosterfest zu diesem bedeutenden Ereignis für die Stadt Blieskastel und den Saarpfalz-Kreis machen.

Franz von Assisi soll gesagt haben: „Ein kleines Lied und Sonnenschein können schon viel Dunkel erhellen.“. Allen Organisatoren, Besucherinnen und Besuchern wünsche ich für das Klosterfest davon reichlich.
Dr. Theophil Gallo
Landrat des Saarpfalz-Kreises

 

Grußwort zum 10. Klosterfest in Blieskastel

Sehr geehrte Damen und Herren, Stephan Toscani

liebe Gäste,

 

gerne habe ich die Schirmherrschaft über das 10. Klosterfest in Blieskastel übernommen. Diese Veranstaltung ist mittlerweile aus dem  Veranstaltungskalender des Klosters und der der Stadt Blieskastel nicht mehr wegzudenken.

Weiterlesen: Grußwort zum 10. Klosterfest in Blieskastel

 

10. Klosterfest in Blieskastel

Blieskasteler Klosterfest am 14. Juni 2015

10. Klosterfest

 

(km) Es begann vor fast zehn Jahren mit einer fixen Idee von Ortsvorsteher Jürgen Trautmann: der Orchesterverein Lautzkirchen, dessen Vorsitzender er heute noch ist, könnte an Stelle einer Probe einmal ein Sonntags-Frühschoppenkonzert im idyllischen Klosterhof ansetzen. Gesagt – getan!  Mit Hilfe einiger Blieskasteler Vereine, die sofort begeistert ihre Mitarbeit anboten, entstand so im kleinen überschaubaren Rahmen das erste „Klosterfest“. Inzwischen hat sich das Blieskasteler Klosterfest weit über die Stadtgrenzen hinaus zur beliebten Kultveranstaltung entwickelt, zu der jährlich über tausend Besucher aus nah und fern zum Klosterberg kommen.

Liest man den aktuellen Slogan der saarländischen Landesregierung „Großes entsteht immer im Kleinen“, so kann man Jürgen Trautmann rückwirkend durchaus visionäre Eigenschaften bescheinigen.

Wie in den vergangenen Jahren haben sich auch dieses Jahr wieder Blieskasteler Vereine, Organisationen und Einzelpersonen in Arbeitsgruppen zusammen gefunden und ein interessantes kulturelles Programm zusammengestellt. Das eingespielte Organisationsteam rund um Pater Mateusz zeigt sich sehr zuversichtlich, dass auch die diesjährige Jubiläumsausgabe des Festes ein großer Erfolg wird.

Die Schirmherrschaft übernimmt in diesem Jahr Stephan Toscani, Minister für Finanzen und Europa. Pater Mateusz und seine Mitbrüder vom Wallfahrtskloster freuen sich bereits auf die Neuauflage des Klosterfestes. Für sie sei es nicht entscheidend, wie viel Geld dabei erwirtschaftet wird: ,,Uns ist es sehr viel wichtiger, dass möglichst viele Bürger zum Kloster kommen und die tolle Atmosphäre erleben“. Ein wichtiges Ziel ist es, trotz gestiegener Kosten für Getränke, Energie usw., den Gästen zünftige Speisen und Getränke zu familienfreundlichen Preisen anzubieten. Die Organisatoren sind wieder sehr dankbar für großzügige Kuchenspenden.

Das Programm verspricht wie in den vergangenen Jahren eine abwechslungsreiche Unterhaltung für die ganze Familie. Nach der Heiligen Messe wird gegen 12 Uhr der Schirmherr Stephan Toscani gemeinsam mit Pater Mateusz das Fest eröffnen. Im folgenden Programm unterhalten verschiedene Musikvereine und Chöre die Gäste bis zur Abendmesse um 19 Uhr. Es beginnt wie in den vergangenen Jahren der Orchesterverein Lautzkirchen, der seit 2006 als „Mitbegründer“ ununterbrochen die Besucher begeistert. Auch die beliebten „Rover-von-der-Leyen“ sind mit ihren bekannten Fahrtenliedern zum Mitsingen seit vielen Jahren wieder dabei.

Für zünftige Speisen und Getränke sorgen wie immer das Klosterfest-Team gemeinsam mit Elmar Beckers Team von der „Pilgerrast“. So stehen Spießbraten, Leberknödel, Flammkuchen und der berühmte Klostereintopf „Bigos“ auf der Speisekarte. Neben den üblichen alkoholfreien Getränken wird „Blieskasteler KlosterBergBier“ – gebraut von der Mallersdorfer Klosterbrauerei – frisch gezapft. Der Erlös wird wieder in vollem Umfang der Renovierung der Kreuzkapelle zu Gute kommen.

Eine Fotoausstellung „10 Jahre Klosterfest Blieskastel“ präsentiert in einem Rückblick zahlreiche Höhepunkte der vergangenen Jahre in Bildern. Während des gesamten Festes wird eine Kinderbetreuung mit Mal- und Kreativbasteln angeboten.

Die neu eröffnete „Pilgerrast“ mit seinem einladenden Biergarten mit Blick über den Bliesgau steht den Besuchern ganztägig zur Verfügung.

Aktuelle Infos zum Klosterfest unter www.wallfahrtskloster-blieskastel.de

 

Nachruf zum Klosterfest 2013

Freude_2

„Liebe Leute, zum Klosterfeste
erwarten wir wieder viele Gäste“,
so habe ich Pater Piotr vernommen,
„es müssen einige Kuchen zusammenkommen.
Backt einen Kuchen, spendet ihn gern.
Ihr tut etwas Gutes für GOTT, unseren Herrn.

Bigosteam
Die Kreuzkapelle wird innen renoviert,
da ist Eure Spende gut investiert.“

Orchester_7

 

Alles im BlieckUnd wie man Herrn Peter Kostyra kennt,
war er wieder ganz in seinem Element
und trommelte seine Mannschaft zusammen,
so dass zahlreiche Helferinnen und Helfer kamen.

Beratung
Es wurde gebohrt, geschraubt und gehämmert,
bis irgendwann der Abend dämmert.
Es wurden Zelte aufgebaut,
Zeltgarnituren wurden verstaut,
damit man in der Sonne nicht so schwitzt
und möglichst jeder im Schatten sitzt.

Freude

Die heilige Messe stand am Anfang,
die heilige Messe bildete den Ausklang

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und rahmte so das abwechslungsreiche Programm ein,
denn bei Speisen, Bier und Wein
verging die Zeit grad wie im Flug.

Gottesdienst
Die Kinder kamen auch zum Zug
und waren durchaus zu begeistern
mit Gläsern und Transparentpapier Teelichter zu kleistern.

Zur heiligen Messe zogen wir mit den Teelichtern ein,
um bei „Vater unser“ dabei zu sein.

Schöne Rasseln bastelten wir
aus Klopapierrollen und Geschenkpapier.
Und zogen uns Kostüme an,
sangen die Vogelhochzeit dann,
und beim fröhlichen Fi-di-ra-la-la
erklang dann die Rasselschar.

Damit es nicht nur recht schön klingt,
wurden die Kinder auch geschminkt.

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Schminke_5

Claudia – in gekonnter Manier
bereitete den Kindern viel Plaisir
und verwandelte sie gekonntem Pinselstrich,
in Blumenkinder, Vampire und Wellensittich.

 

 

 

Freunde und Gönner aus nah und fern
kamen auch in diesem Jahr wieder gern.

Hallo
Viel zu schnell verging die Zeit.
Hoffentlich steht auch im nächsten Jahr ein Team bereit,
damit das Fest wieder gut gelingt
und so vielen Christen Freude bringt.

Franziskanische Jugend

Die Kreuzkapelle zu erhalten,
eine gemeinsame Aufgabe der Jungen und Alten.

Rover von der Leyen_3
Ich fände es wünschenswert und schön,
könnten auch die nachfolgenden Generationen
in die Kreuzkapelle geh’n,
um dort in ihren Sorgen und Nöten
zu unserer Gnadenmutter zu beten.

Prost

Andrea Weinmann

 

Besuch des 7. Blieskasteler Klosterfestes

Die Wettervorhersage kündigte nichts „Gutes“ an für den heutigen Sonntag, den Tag des 7. Blieskasteler Klosterfestes. „Bewölkt mit zeitweisen Schauern am Nachmittag“, so lautete die Prognose im Radio. „Schade“, dachte ich, denn ich hatte miterlebt, wie viele fleißige Helferinnen und Helfer seit Freitag damit beschäftigt waren, alles so herzurichten, dass die Gäste sich im Klosterhof wohlfühlen sollten. Da wurden Zelte aufgeschlagen, Tischgarnituren aufgebaut, ein Kühlwagen für die Kuchen wurde extra besorgt, Getränkewagen, Grill usw. usw.  Weiterlesen: Besuch des 7. Blieskasteler Klosterfestes