Ein sehr gelungenes Krippenspiel

 

„Voll Haus“, so könnte man etwas salopp die Atmosphäre beschreiben, die am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Klosterkirche Blieskastel herrschte. Viele Kinder waren mit ihren Geschwistern, Eltern, Großeltern, Verwandten und Bekannten der Einladung der Franziskaner Minoriten zur Teilnahme an der lebendigen Krippe gefolgt. Sogar auf der Empore nahm man Platz, zusätzliche Stühle wurden herbeigeschafft, manche Kinder saßen in den Fluren. Aber jeder fand sein Plätzchen.

Um 15 Uhr zogen die Akteure mit Pater Piotr, der das Krippenspiel mit den Kindern und Jugendlichen ausgesucht und einstudiert hatte, in die Kirche ein. Nach einer kurzen Begrüßung begann das Krippenspiel.

Eine Oma (Patricia) las den Kindern die Geschichte von der  Schnecke Sophia (Nicole Jochemczyk) vor, die sich auf den langen und beschwerlichen Weg zur Krippe in Bethlehem gemacht hatte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterwegs traf sie einen Wolf (Mendy Körpert),

einen Esel (Sophie Heidenreich),

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

einen Lahmen (Matthias Weinmann)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und einen Hirten (Patrick Kruft), die sie alle überzeugen konnte,  das Kind in der Krippe zu suchen.

Dort angelangt war die Freude groß, Maria (Franziska Kruft) und Josef (Felix Berwanger) und das Jesuskind in der Krippe (Emilie Christman) zu sehen.

Musikalisch umrahmt wurde das Krippenspiel von einer kleinen Instrumentalgruppe mit Mandoline, Querflöte, Gitarre, Mundharmonika und Flöte unter der Leitung von Pater Mateusz. Eigentlich sollte auch Herr Franz Berwanger an der Orgel einige Weihnachtslieder begleiten. Aber aufgrund eines technischen Defektes fiel der Strom an der Orgel aus, was aber die Besucherinnen und Besucher nicht daran hinderte, die Weihnachtslieder aus ganzen Herzen mitzusingen.

Nach dem schönen Krippenspiel, das mit reichlich Applaus bedacht wurde, wurden die Kinder einzeln von Pater Piotr und Pater Josef gesegnet.

Anschließend feierte man im Klosterhof bei Punsch, Kinderglühwein und Gebäck weiter.

Auch im Freien wurde die Krippe von den kleinen Schauspieler/Innen noch einmal aufgebaut.

Leider begann es gegen 16.30 Uhr zu regnen, so dass man nicht so lange im Freien verbringen konnte wie in den vergangenen Jahren.

Unabhängig davon, wie alt die Darsteller waren: Die Großen signalisierten mit ihren 16 Jahren genauso Bereitschaft, im kommenden Jahr wieder bei der lebendigen Krippe mitzumachen, wie die kleinste Darstellerin (Elisabeth Berwanger, 4 Jahre alt), die mich am Pullover zupfte und zu mir sagte: „Du, ich will aber beim nächsten Mal auch was ins Mikrofon sagen.“

Es war wieder ein sehr gelungenes Krippenspiel. Unser Dank gilt neben den Schauspielerinnen und Schauspielern den vielen fleißigen Helferinnen und Helfern hinter den Kulissen, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.

(Andrea Weinmann)

 

 

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