Eine Einladung zu einer meditativen Reise in der Wallfahrtskirche Blieskastel

In unserer Wallfahrtskirche, schaut man zur Zeit zweimal hin. Die Besucher tauchen unversehens in eine farbenfrohe Welt der Bilder einer Blieskasteler Künstlerin ein. Betritt man die Kirche, so wird man von 16 Exponaten entlang beider Seiten auf Beichtstühlen und Wänden begrüßt. Ein ungewohnter Anblick, der zum Nachdenken auffordert.

Bilder von Marion Herberger
Foto: Roman Schmidt

„Genau das ist erwünscht“, verrät die Künstlerin. „Zunächst mögen einige Bilder überraschend erscheinen. Man fragt sich, warum das Bild von einem Schmetterling auf einer Blüte an einer Türe hängt, oder warum die Abbildung eines Frosches mit gefalteten Händen gen Himmel auf einem Beichtstuhl.
Sobald diese Fragen auftreten, beginnt für den Betrachter bereits die Meditation. Der Schmetterling auf der Blüte ist zum Beispiel auf eine Weise dargestellt, die vollkommene Einheit ausdrücken soll. Das bietet einen Anknüpfungspunkt für eine persönliche Meditation. Ein anderer mag das Symbol des Schmetterlings aufgreifen. Jemand, der sich intensiv mit Themen wie Freiheit, Entfaltung, Freude, Hoffnung oder Auferstehung auseinandersetzt, wird durch diese Aspekte angesprochen und sich unversehens in ein Gespräch mit Gott begeben“.

Frosch
Wie Marion Herberger mitteilte, entwarf sie ihre Acrylbilder nicht eigens für die Ausstellung im Kloster. Es ist allerdings Pater Piotr zu verdanken, dass die von ihm ausgesuchten Werke jetzt in der Wallfahrtskirche hängen.
Wer die Wallfahrtskirche einmal in ihrem neuen Gewand sehen möchte und die damit verbundene Erfahrung einer durch Bilder ausgelösten Meditation, der hat noch bis zum 30. September Gelegenheit dazu. Das Kloster lädt alle herzlich ein, die abwechslungsreiche Ausstellung zu besuchen.

 

3 Kommentare zu “Eine Einladung zu einer meditativen Reise in der Wallfahrtskirche Blieskastel

  1. Life is much easier following the dictates of an autocrat Arturo than in a deayormcc, where people like to talk and discuss things. But it is hard for you little fanatics to understand this. Chavez worries about strategy, but he does not talk with peons like you, he talks to friends, Cubans, some Iranians, one Spaniard, makes his decision and you follow orders. If you only had two neurons for a good synapsis.

     

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