Faschingspredigt in Dialekt – wenn eine Idee zur Tradition wird

Vor fünf Jahren fragte mich Pater Mateusz, ob ich niemanden wisse, der seine Predigt ins Blieskasteler Platt übertragen könne. „Fragen Sie doch mich“, war meine Antwort mit dem Zusatz „auch noch gereimt?“ „Ja, geht das denn?“, wollte er wissen… Und wie das ging. Gesagt – getan. Pater Mateusz lieferte mir seine Predigt – und ich setzte mich ans Schreiben. Als das Werk fertig war, hieß es üben, üben und nochmal üben.

 

Haben Sie schon einmal versucht, einem polnischen Pater Blieskasteler Dialekt beizubringen? Es ist eine Herausforderung, das kann ich Ihnen versichern. Aber eine Herausforderung, die ungeheuer viel Spaß macht. Obwohl die Predigten immer einen sehr ernsten Grundtenor haben, mussten wir oft lachen, weil Betonungen einfach nicht klappen wollten, weil P. Mateusz Ausdrücke, die ich selbstverständlich gebrauchte, nicht kannte und weil am Schluss in unseren Manuskripten fast mehr Sonderzeichen- und Betonungszeichen waren als Text.

 

Mit so viel Spaß an der Freude gingen wir auch in diesem Jahr wieder ans Werk – Ein kleines Jubiläum, seine nunmehr fünfte Predigt in Dialekt und Reimform. Und auch in diesem Jahr muss Pater Mateusz wieder fleißig üben, damit am Faschingssonntag alles klappt. Seine Predigt wird am Sonntag, 26.2.2017, in den Gottesdiensten um 9.00 Uhr und 11.00 Uhr zu hören sein. Belohnen Sie seinen Fleiß mit der Teilnahme am Gottesdienst.

 

(Andrea Weinmann, Gersheim)

2 Kommentare zu “Faschingspredigt in Dialekt – wenn eine Idee zur Tradition wird

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