Gedanken zu Erntedank im Kloster Blieskastel

Seit dem Beschluss der deutschen Bischöfe von 1972 feiern die deutschen Katholiken am ersten Sonntag im Oktober Erntedank. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein: Gott danke sagen für die Ernte des Jahres. Aber in unserer schnelllebigen Zeit denken immer weniger Menschen daran, dem Schöpfergott für die vielfältigen Gaben zu danken, die er uns täglich beschert. Deshalb wenigstens einmal im Jahr wird uns ins Bewusstsein gerufen, dass es nicht selbstverständlich ist, dass wir all‘ die guten Gaben täglich genießen dürfen.

So war auch in diesem Jahr – wie in vielen Kirchen – der mit Obst- und Gemüse wunderschön von Helferinnen und Helfer arrangierte Altar Anziehungspunkt für Eltern und Kinder. Besonders gut gefiel ihnen auch ein Bienenhäuschen und eine Bienenwabe, die vom Guardian des Klosters Blieskastel, Pater Piotr, selbst Imker, zur Verfügung gestellt wurden. Das Erntedank-Brot der Firma Kuhn rundete das Gesamtbild ab.

Die Franziskanische Jugend unter der Leitung von Pater Mateusz beteiligte sich in diesem Jahr zum zweiten Mal an Erntedank, in dem sie Bibelbrot backte.

Die Jugendlichen suchten nach Bibelstellen, die ihnen vom Gruppenleiter genannt wurden. Dort sind die Zutaten zu finden, die für das süße Gebäck benötigt werden. Eine vierfache Freude für alle: Beschäftigung mit der Bibel, gemeinsames Backen und Verzieren, das Ausstellen am Altar – und  zu guter Letzt das Verspeisen. Eine schöne Idee, Kinder und Jugendliche mit Erntedank zu verwurzeln. Das ist vielleicht auch etwas, das die heutigen Kinder an ihre Kinder weitergeben, damit Erntedank auch in den kommenden Generationen weiterleben kann.

 

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