Gedanken zur Wallfahrtswoche 2013

Madonna2

„Quellen aller Freuden – o Maria hilf –
Trösterin im Leiden – o Maria hilf-
Maria hilf uns allen, aus unsrer tiefen Not.“

Viel schöner als in diesem Kirchenlied, dessen Text von Andreas Karch 1949 geschrieben wurde, kann man die Intention der Menschen nicht mehr zusammenfassen, die alljährlich die Wallfahrtswoche in Blieskastel besuchen. So fanden in diesem Jahr wieder zahlreiche Gläubige den Weg zum Kloster, um an den Gebetsstunden „Laudes mit Lesehore“ am Morgen und den heiligen Messen mit Lichterprozession am Abend teilzunehmen.

„Bitt‘ GOTT für uns, MARIA“, so lautet der Refrain eines weiteren Marienliedes, das von alt und jung in tiefem Vertrauen auf die GOTTESMUTTER gemeinsam gesungen wurde. Niemand stand unserem HEILAND je so nah wie SEINE MUTTER. Auf der Hochzeit zu Kana bat SIE IHN, der Hochzeitsgesellschaft aus der peinlichen Situation zu helfen, dass kein Wein mehr für die Hochzeitsgäste da war. Und JESUS wirkte das Wunder auf die Fürsprache SEINER MUTTER hin.

Das ist nur ein Grund, weshalb gläubige Christen über die Konfessionsgrenzen hinaus MARIA als ihre FÜRSPRECHERIN verehren und anrufen. Was die MUTTER GOTTES vor 2000 Jahren tat, bei IHREM SOHN für uns Fürsprache zu halten, tut sie noch heute. Davon zeugen die zahlreichen Votivtafeln in den Wallfahrtsorten überall auf der Welt. „Die MUTTER GOTTES hat geholfen“, so oder ähnlich lautet die Inschrift oder einfach nur „Danke“.

Messe mit Weihbischof

Und so nehme auch ich alljährlich an der Wallfahrtswoche in Blieskastel teil, um zu bitten und zu danken. Besonders schön finde ich das Gebet, das am Schluss jeder Prozession gebetet wird, in dem man sich der GOTTESMUTTER ganz und gar übereignet mit allem was man ist, auch mit den Schwächen und Fehlern.

„JUNGFRAU, MUTTER GOTTES mein,
lass mich ganz DEIN eigen sein!
DEIN im Leben und im Tod,
DEIN in Unglück, Angst und Not,
DEIN in Kreuz und bittrem Leid,
DEIN für Zeit und Ewigkeit.
JUNGFRAU, MUTTER GOTTES mein,
lass mich ganz DEIN eigen sein!

Es ist schwerlich zu beschreiben, was die Teilnahme an der Wallfahrtswoche bewirkt. Mir schenkt sie jedenfalls jedes Jahr aufs Neue Erbauung und Ruhepausen im Alltag.

Salve Regina

Andrea Weinmann
Gersheim

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