Gelungene Kinder-Mai-Andacht

Schon beim Vorbereitungstreffen kamen 13 Kinder mit ihren Eltern. Hatte ich mich darüber schon sehr gefreut, übertraf der Besuch unserer Kinder-Mai-Andacht meine Erwartungen. Rund 20 Kinder waren mit ihren Eltern, Großeltern und Verwandten gekommen. Auch andere Gläubige waren da, um die Kinder-Mai-Andacht mitzufeiern, sodass der Platz gerade noch für alle ausreichte.

 

 

„Geborgen unter einem Mantel – mit Maria auf dem Weg“, so lautete der Titel unserer Mai-Andacht. Alle Kinder durften mitmachen. Vom Kleinkindalter bis etwa 12 Jahre – es war erstaunlich, wie gut sich die Kinder einbrachten, jedes so, wie es seinem Alter entsprach. Zu Beginn legten vier Kinder aus gelben Tüchern die Sonne, die uns an Ostern und an Maria als Morgenröte erinnern sollte. Jedes Kind durfte dann einen Sonnenstrahl aus Pappe an die Sonne anlegen.

 

Ein blaues Tuch wurde unterhalb der Sonne gelegt, das den Schutzmantel Mariens darstellen sollte. Pater Mateusz stellte dann eine Muttergottes-Statue mit JESUS-Kind und blauem Mantel vor die Tücher-Sonne. Die Kinder durften erzählen, was eine Mutter alles für ihre Kinder tut, so lange sie noch klein sind. Da Maria das Jesuskind auch umsorgt hat, wurde eine Krabbeldecke auf das blaue Tuch gelegt.

Als Jesus 12 Jahre alt war, ging er im Tempel verloren. Die Kinder erzählten mit ihren Worten, wie Maria und Josef Jesus suchten und ihn schließlich im Tempel wiederfanden. Da jede Mama sich um ihr Kind ängstigt, weil sie es sehr lieb hat, legte ein Kind ein Herz auf die Krabbeldecke. Ein großer Wasserkrug war das nächste Symbol, das ich vorbereitet hatte. Die Kinder berichteten von der Hochzeit zu Kana, als Jesus auf Bitten Mariens Wasser in Wein verwandelt hat. Auch den Krug stellten wir bei den Tüchern ab.

Es folgten eine Bibel, weil Maria auf Gottes Wort gehört und in ihrem Herzen bewahrt hat, ein Taschentuch, mit dem man Tränen abwischen kann, weil Maria den Kreuzweg Jesu mitgegangen ist, eine Christus-Kerze als Zeichen, dass Maria ganz eng mit Jesus verbunden war, eine Taube in Erinnerung an das Pfingstgeschehen und eine Krone als Hinweis auf die Krönung Mariens im Himmel. Zu jedem Symbol wussten die Kinder etwas zu erzählen.

Am Schluss lud Pater Mateusz die Kinder ein, das Marienbild mit Blumen zu schmücken. So entstand unser ganz eigener, ganz besonderer Mai-Altar.

 

Anstelle von Fürbitten brachten Kinder und Erwachsene ihre Anliegen vor Gott und stellten besonders die Armen, Schwachen, Hungernden, Leidenden und Sterbenden unter den Schutz Mariens. Nach dem „Vater unser“ und dem „Gegrüßet seist du Maria“ spendete Pater Mateusz uns den Segen.

Unser Dank gilt den Kindern, von denen einige auch am Krippenspiel mitmachen werden, den Eltern und Großeltern, die die Kinder zur Probe und zur Maiandacht begleitet haben sowie unserem Organisten Franz-Josef Berwanger, der selbst vier Kinder zur Maiandacht mitgebracht hatte. Ich freue mich, euch alle am Klosterfest in der Kinderkreativecke wiederzusehen, wo wir in diesem Jahr Kerzen verzieren werden.

Andrea Weinmann

Teamleiterin

Krippenspiel- und Kindergruppe

 

 

 

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