Kreuzwallfahrt

Der besondere Anziehungspunkt war eine Kreuzreliquie in der Kapelle. Der Schmuck im Kapelleninnern, besonders der sehr farbige Deckenstuck, der erst 1966 bei Renovierungsarbeiten wieder entdeckt wurde, bezog sich ganz auf die Kreuzwallfahrt.
Die Wallfahrtstage waren der 3. Mai und 14. September, die Tage der Kreuzauffindung und Kreuzerhöhung. 

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1692 erschien von Pfarrer Karl Desiderius Royer in Homburg ein Wallfahrtsbüchlein zu Ehren des heiligen Kreuzes mit dem Titel “Die glorreiche Erhöhung des Heiligen Kreuzes”. Bald kamen wegen der Stationen der Sieben Schmerzen Mariens noch der Schmerzensfreitag vor Palmsonntag als besonderer Wallfahrtstag hinzu.
Die Gottesdienste besorgten eigene Kapläne, ab 1775 die Franziskaner.
 

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