Karfreitag – achter Tag der Novene zur Vorbereitung auf Ostern

MARIA, QUELLE DES LICHTES UND DES TROSTES

KREUZZEICHEN

TÄGLICHES GEBET

Heilige Maria, Mutter Gottes und Jungfrau voll der Gnade, du bist die Knotenlöserin! Mit deinen gütigen Händen nimmst du die Hindernisse weg,  die wie Knoten auf unserem Weg sind. In deinen Händen werden sie zu einem geraden Band,  zu einem Weg der Liebe Gottes. Heilige Jungfrau und Mutter,  löse die Knoten,  die wir selber durch unseren Eigenwillen zugezogen haben, und auch die Knoten, denen wir unerwartet begegnen.  Vor allem aber, löse die Knoten des Unglaubens. O Maria, Mutter des Glaubens,  lehre uns, Gott in allem zu vertrauen, nimm unsere Hände und mache sie fügsam und kraftvoll,  damit deine Hände durch unsere Hände  Friede, Trost und Hilfe bringen. Amen.

BILDBETRACHTUNG

Maria steht ganz im Licht, das von oben kommt. Ihre Füße stehen auf dem Dunkel der Welt. Die Zwei unterwegs am unteren Bildrand sind ebenfalls erhellt. Durch ihren Dienst als Knotenlöserin ebnet sie den Weg. Maria will für uns die Verbindung zum Himmel sein. „Deshalb wird die selige Jungfrau in der Kirche unter dem Titel der Fürsprecherin, der Helferin, des Beistandes und der Mittlerin angerufen.“ (II. Vat. Konzil, LG 62)

Welchen Knoten will ich zur Knotenlöserin bringen?  – STILLE

GEDANKEN

„Siehe…“ Jesus hat Maria uns zur Mutter gegeben: „Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich“ (Joh 19,27). Es ist tröstlich, eine Mutter zu haben. Sich Maria zu weihen heißt, Gott zu glauben, dass er seine Gnade gerade durch sie schenken will. Bitten wir Maria, die Quelle des Lichtes und des Trostes, dass sich die Knoten der Dunkelheiten und Trennungen lösen und wir selbst Licht auf dem Weg sein können für andere.

GEBET

Heilige Maria, durch die Verdienste unseres Herrn Jesus Christus, … schenke (unserem Land) zahllose Wohltaten. Ich bin nicht wert,  zu deinen Söhnen und Töchtern zu gehören,  aber im Wunsch, dein Erbarmen zu empfangen,  beuge ich mich zu deinen Füßen. Ich weihe dir meine guten Absichten,  damit sie immer genährt seien durch die Liebe,  die du verdient hast.  Ich weihe dir meine Zunge,  damit sie immer dich lobe und deine Verehrung verbreite;  Ich weihe dir mein Herz,  damit ich – nach Gott – dich über alles liebe.

Nimm mich auf, unvergleichliche Königin,  die du uns vom gekreuzigten Christus als Mutter gegeben wurdest, unter die gesegnete Zahl deiner Söhne und Töchter;  nimm mich auf unter deinen Schutz,  steh mir bei in meinen geistlichen und zeitlichen Nöten  und vor allem in der Stunde meines Todes.

Segne mich, himmlische Helferin,  durch deine mächtige Fürsprache,  stärke mich in meiner Schwachheit,  so dass ich, wenn ich dir treu in diesem Leben gedient habe,  dich loben, lieben und dir danken kann im Himmel  für alle Ewigkeit. So sei es!

Vater unser – Ave Maria – Ehre sei dem Vater

Wir danken für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Homepage.

Pater Mateusz Micek, Guardian

 

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