Die franziskanische Berufung

Warum ich Franziskanerin im OFS wurde

Sr. Daniela OFS

Seit mehreren Jahren finde ich die Person des hl. Franziskus bewundernswert. Von Anfang an faszinierte mich die Entschlossenheit, mit der er auf den Ruf Jesu reagierte. Diese Entschlossenheit in der Nachfolge Christi drückt sich in all seinen Wegen und Werken aus und beeinflusst seit dieser Zeit mein Tun und Handeln. Seitdem fühle ich mich zuhause, angekommen, und angenommen – so wie ich bin.

Genau wie Franziskus liegt auch mir das Wohl der Armen, Kranken und Alten sehr am Herzen. In diesem Bereich arbeite ich und empfinde in diesem Tun tiefen Frieden. Wenn die Menschen, mit denen ich arbeite glücklich sind, wenn sie lächeln und zufrieden sind, dann öffnet sich für mich der Himmel. So wächst die Liebe zu Jesus in mir, die ich dann wieder den Bedürftigen schenken kann. So fand ich meinen Platz durch Franziskus bei Jesus. Meine Familie unterstützt mich und steht mir immer zur Seite – dafür bin ich sehr dankbar. Dankbar bin ich auch für die Hilfe und geistliche Begleitung durch die Patres des Klosters Blieskastel.

Sr. Daniela OFS

 

Warum ich im Dritten Franziskanischen Orden bin:

Sr. SigridNie hatte ich den Wunsch in den Dritten Franziskanischen Orden einzutreten. Ich wusste nicht einmal, dass es so was gibt.
Meinen Weg mit Gott hatte ich vor längerer Zeit gefunden und war zufrieden.
2006 kam ich nach Blieskastel ins Wallfahrtskloster. Der damalige Guardian fragte, wer in den dritten Orden kommen wollte.

Ich fragte Gott: ” Bin ICH gemeint?”
Aus der Bibel kamen folgende Worte: “Ich werde dich in diesem Land aufbauen und nicht niederreißen, dich einpflanzen und nicht ausreißen.”
Und so trat ich in den OFS Orden ein. DAS IST MEIN WEG!
Was ich bemerkte: Ich war vorher schon franziskanisch, ich wusste es nur nicht!

Sr. Sigrid OFS

 

Warum bin ich in der franziskanischen Gemeinschaft?

Elfriede S

 

Ich bin in der franziskanischen Gemeinschaft, weil ich mir das schon viele Jahre gewünscht hatte.

Der hl. Franz von Assisi hat mich schon als Jugendliche begeistert:

– sein einfaches Leben
– seine Freunde
– seine Liebe zur Armut
– seine Demut und
– seine große Liebe zur Gott und seiner Schöpfung
– sein Einsatz für Gerechtigkeit
– und Frieden bei den Menschen.
Soweit ich kann, möchte ich so leben wie er! Das kann man am Besten mit Gleichgesinnten. Ich suchte viele Jahre nach solch einer Gruppe von Menschen an vielen Orten vergeblich, sogar zweimal in Assisi.
Im Frühjahr 2007 las ich im Wallfahrtsprogramm des Klosters Blieskastel von der franziskanischen Gemeinschaft.
Bei einem Vortrag der KEB über das Wallfahrtskloster Blieskastel fragte ich den Referenten Pater Darius, was ich tun soll um zu dieser franziskanischen Gemeinschaft zu kommen.
Er sagte mir: “EINFACH KOMMEN!”
Das habe ich getan und so bin ich da!

Sr. Elfriede Schmitt OFS

 

Was mich dazu bewog dem OFS ( ORDO FRANCISCANUS SAECULARIS ) beizutreten!

Gisela BAuf meinem Weg mit Jesus, der durch meine Eltern schon vorbereitet wurde, empfing ich die Taufe, wurde mit dem Sakrament der Beichte auf die 1. Heilige Kommunion vorbereitet und mit der Firmung beschenkt , um mich danach auf die persönliche Suche nach dem lieben Gott aufzumachen.
Gott lässt sich finden wenn man beharrlich sucht (vgl. Mt 7,8), doch nicht unbedingt sofort und überall.

Die Liebe untereinander, die Gerechtigkeit, den Frieden und das Bewahren der Schöpfung – als hohen Anspruch im Leben – erfuhr ich daher eher zuhause, im kleinen Gebetskreis der Familie sowie der allgemein christlichen Kirche, an der Spitze die Katholische Kirche für mich steht. Dabei entstand der Traum von kleinen Jesusgemeinschaften, Jesusgemeinden, weil ein Leben aus dieser Mitte heraus für mich erst Sinn macht.
Der heilige Franziskus hat sicherlich eine besondere Erfahrung mit Gott gemacht und dann auch sein Leben und Wirken in der Nachfolge von Jesus gestaltet und gelebt. Durch das Beschäftigen mit seiner Person spürte ich immer deutlicher, dass sein Prinzip der Beobachtung des Evangeliums auch für mich heute noch richtungsweisend sein kann.
Hier in Blieskastel leben und arbeiten seine Ordensbrüder und bieten sich uns helfend an, die Lebensregeln und Konstitutionen des Heiligen Franziskus zu studieren, damit sie im persönliche Lebensweg umgesetzt werden können. Hier entstand aus dem vorhandenen Gebetskreis eine kleine Gruppe von „Geschwistern“, die es gewagt haben, miteinander diesen franziskanischen Weg einzuüben. Es hatte Anziehungskraft für mich, gemeinsam Lebenserfahrung aus dieser Mitte (JESUS CHRISTUS ist die Mitte!!!)  heraus zu wagen – denn Gott schuf den Menschen auch für Gemeinschaft – also Lebenserfahrungen auszutauschen, sich im gemeinsamen Gebet beizustehen…!
All das und Schönes mehr erlebe ich im OFS, wenn auch unter dem Anspruch des Miteinanders das Opfer des persönlichen Verzichts andererseits geleistet wird.
Ich wünsche mir, dass die Idee /der Traum von der neuaufgebauten Kirche – unter den oben genannten Aspekten – noch reichliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinen findet, somit wir freudig die Wiederkehr Jesu auf der ganzen Erde erwarten dürfen.

Bourgett Gisela (ewige Profess im OFS 19.November 2011)

 

 

 

 

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