Tierisches Vergnügen…

Tierisches Vergnügen…
K800__Z4A0689So kann man im wahrsten Sinne des Wortes das muntere Treiben im Klosterpark beschreiben. Die Franziskaner Minoriten hatten auch in diesem Jahr wieder zur Tiersegnung eingeladen. Am Samstag, 3. Oktober 2015, war es dann soweit. Um 16 Uhr begann an der Statue des Heiligen Franziskus mit den Tieren der Wortgottesdienst.

Herrchen und Frauchen beteten eifrig für ihre tierischen Freunde. Manche waren schon zum wiederholten Male gekommen, um ihren besten Freund segnen zu lassen, andere zum ersten Mal. Es herrschte eine ungewohnte Atmosphäre zwischen dem fröhlichen Verhalten der Tiere einerseits und den dem Anlass angemessenen – doch sehr ernsten – Lesungstexten, Fürbitten und Gebetstexten andererseits.
K800__Z4A0679Wie in den vorangegangenen Jahren wimmelte es gerade so von Hunden der unterschiedlichsten Rassen, von ganz großen Hunden bis zu Schoßhündchen war alles vertreten, was bellen kann. Ich hatte meine Schildkröte mitgebracht. Während diese sich irgendwann in ihrer Kiste eingrub und in ihren Panzer zurückzog, als ginge sie das Ganze nichts an, zeigten andere Tiere durchaus gegenseitiges Interesse. Herrchen und Frauchen hatten alle Hände voll zu tun, damit dieses Interesse nicht zu groß wurde.

K800__MG_7003Pater Mateusz, der den Wortgottesdienst zelebrierte und auch an der Gitarre sein Können unter Beweis stellte, spendet dann den Tieren den Einzelsegen. Die unterschiedliche Reaktion der einzelnen Tiere war recht amüsant. Während einzelne versuchten, dem Weihwasser zu entkommen, versuchten andere nach den Weihwassertropfen zu schnappen. Meine Schildkröte verkroch sich derweil in ihrem Panzer…K800__Z4A0704
In jedem Jahr ist die Tiersegnung ein besonderes Highlight. Auch ich komme immer wieder gerne mit meinem Haustier zur Tiersegnung, liegt mir doch sein Wohlergehen sehr am Herzen. So lange die Patres zur Tiersegnung einladen, werde ich der Einladung folgen. Denn dem HERRN gebührt Dank für unsere treuen Wegbegleiter, die wir immer wieder in unseren Tieren haben.
Dieses Gedankengut entspricht dem Denken und Verhalten des heiligen Franziskus von vor über 800 Jahren und hat an seiner Aktualität nicht das Geringste eingebüßt.

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Andrea Weinmann
Gersheim

 

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